Westerstede - Das Technische Hilfswerk Westerstede ist um eine Gerätschaft reicher: Durch eine Spende vom Park der Gärten und Unterstützung des Autolackierers Azet ist der Ortsverband nun im Besitz eines modernen Lichtmastanhängers. Bei einem gemeinsamen Treffen vor der Werkstatt von Azet überreichte Marcel van Schwartzenberg, 1. Vorsitzender der THW-Helfervereinigung, seinen Unterstützern im Namen des THW eine Dankeschön-Plakette.
Autarke Stromversorgung
Der neue Lichtmastanhänger lässt sich simpel an Einsatzwagen koppeln und soll nächtliche Einsätze der Polizei und Feuerwehr erleichtern. „Bisher war es mühsam, mit Kabeltrommeln, Aggregaten und Stativen vor Ort für Beleuchtung zu sorgen“, sagt Marcel van Schwartzenberg, 1. Vorsitzender der THW-Helfervereinigung. „Nun können wir schnell und unkompliziert zu zweit zum Einsatz.“
Der Lichtmastanhänger ist nämlich autark und bezieht seine Energie aus einem Generator. Ein weiterer Vorteil ist, dass er sehr leise ist und den Einsatzort „taghell“ bestrahlt, wie Thomas Ako von der THW Bundesanstalt erklärt. Mit dem neuen Lichtanhänger, so van Schwartzenberg, können Einsatzaufträge verbessert und erweitern werden – nicht nur bei Blaulicht-Einsätzen, sondern auch bei Aufträgen der Veranstaltungsbranche.
Finanziert vom Park der Gärten
In dieser ist auch der Park der Gärten tätig, der die Anschaffung des Lichtmastanhängers im Wert eines hohen vierstelligen Betrages finanziert hat. „Schon seit vielen Jahren arbeiten wir mit dem THW zusammen“, erklärt Lennart Böhlje, technischer Betriebsleiter des Parkes. Vor allem für Spätveranstaltungen mit hohem Menschenandrang benötige man viel Licht. „Im Bedarfsfall erweitern wir die Parkplatzflächen und müssen dafür sorgen, dass diese gut ausgeleuchtet sind.“
Da die Lichtinstallation meist sehr aufwendig ist, traf man mit dem THW eine Vereinbarung: Der Park investiert in einen Lichtmastanhänger, den beide Seiten nach Bedarf nutzen können – das THW für die Einsätze der täglichen Arbeit, der Park der Gärten für größere Veranstaltungen, an denen eine schnelle Lichtversorgung zu gewährleisten ist. „Eine Win-Win-Situation“, fasst Böhlje zusammen.
Lackiert von Azet
Dass der Lichtmastanhänger kein gewöhnlicher Anhänger ist, sondern in den Farben und mit dem Schriftzug des technischen Hilfswerkes erstrahlt, ist der Autolackiererei Azet zu verdanken. Diese hatte sich bereit erklärt, den Anhänger stark vergünstigt nach den Wünschen des THW zu lackieren. „Das Entgegenkommen seitens Azets war für uns natürlich Gold wert“, sagt van Schwartzenberg. Jürgen Pietrzyk, Betriebsleiter von Azet, erklärt: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, das Ehrenamt zu unterstützen. Deswegen haben wir hier gerne unseren Beitrag geleistet.“ Schon in der Vergangenheit hatte man Aufträge für die Feuerwehr und die Johanniter ausführt.
