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NWZonline.de Region Ammerland

„Trauer hat keine Zeit“

02.02.2018

Seit zwei Jahren gibt es jetzt das Trauercafé des Ambulanten Hospizdienstes Ammerland in Wiefelstede. Zehn ausgebildete, ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiter stehen dort jeden vierten Freitag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Rudolf-Bultmann-Haus, Kirchstraße 8, als Gesprächspartner für Menschen zur Verfügung, die eine ihnen nahestehende Person verloren haben und den Austausch mit anderen Betroffenen suchen. Dort ist Platz für Trauer: „Alles, was gesprochen wird, bleibt auch dort“, sagt etwa Margret Warns, eine der Ehrenamtlichen im Trauercafé. Trauernde Menschen können so oft und so lange ins Trauercafé kommen, wie sie möchten, denn „Trauer hat keine Zeit“, sagt Petra Kühn, eine der drei Koordinatorinnen beim Ambulanten Hospizdienst in Westerstede.

Mit Hartmut Warsinski gehört auch ein Mann zur Gruppe der Begleiter im Trauercafé. Er ist seit der Eröffnung im Januar 2016 mit dabei – so, wie die meisten der Helfer auch. Neben Margret Warns gehören Anke Uhländer, Andrea Koopmann, Heide Kuck, Ursel Huismann, Britta Minnemann-Düser, Ortrud Holthusen und Kirsten Wegener sowie Ingrid Höpken zum Begleiter-Team: Sie alle haben eine Ausbildung zum Sterbebegleiter und eine Fortbildung zum Trauerbegleiter absolviert.

Personen, die eine ihnen nahestehende Person verloren haben, fühlten sich oft nach den ersten Wochen irgendwann einsam, wissen die Begleiter. Das erste Jahr sei dann das schwierigste Jahr: Feiertage und Geburtstage, die früher gemeinsam verbracht wurden, machten da umso mehr deutlich, dass der Lebens- oder Gesprächspartner nicht mehr da sei. Für diese Menschen sei das Trauercafé ein Ort, an dem über Trauer und über die damit einhergehenden Gefühle gesprochen werden könne. „Da wird auch geweint“, sagt Margret Warns. Die Begleiter nähmen sich für jeden Einzelnen die Zeit, die benötigt wird.

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Zehn bis 12 Menschen treffen sich in der Regel im Café, bei Kaffee, Tee und Kuchen. Und dann geht es auch nicht nur traurig zu, wenn über alle möglichen Themen gesprochen wird.

Insgesamt drei Trauercafés gibt es im Ammerland: in Westerstede, Bad Zwischenahn und Wiefelstede. Zudem gibt es in Rastede „Trauer in Bewegung“ – mit Spaziergängen im Schlosspark. „Neue Begleiter können wir übrigens immer gebrauchen“, sagt Petra Kühn.

Die nächsten Café-Termine in Wiefelstede: 23. Februar, 23. März, 27. April, 25. Mai und 22. Juni.

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