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NWZonline.de Region Ammerland

Urlaubsgeld und Nisthilfe

28.04.2014

Die gute Nachricht erreichte Monika und Werner Janßen im spanischen Rouquetas de Mar: Die Gristederin hatte 5000 Euro bei der monatlichen Verlosung des VR-Gewinnsparens gewonnen. Den Scheck nahm das Gristeder Ehepaar nun in der Geschäftsstelle Wiefelstede entgegen – und will das Geld wiederum für einen Spanien-Urlaub im kommenden Jahr verwenden. Denn die Eheleute fahren bereits seit Jahren dorthin in den Urlaub. „Rouquetas de Mar hat das gesündeste Klima Europas“, weiß Monika Janßen über den Ort in Andalusien zu berichten, und ergänzt dann: „Am 17. März haben wir dort als erste überhaupt eine richtige Kohlfahrt mit Bollerwagen und allem Drum und Dran organisiert.“ Grünkohl gibt es dort nämlich auch – und die Janßens hatten in dem entsprechenden Lokal die Spezialität für 20 Personen bestellt.

Überreicht wurde der Scheck vom Leiter der Privatkundenberatung, Axel Hinrichs, und Privatkundenberaterin Jana Bümmerstede, die auch die gute Nachricht telefonisch nach Spanien durchgegeben hatte.

Seit 1989 wohnen Ingrid und Egon Tapken bereits in Spohle – und seitdem freuen sich die beiden auch über die Mehlschwalben, die alljährlich ihre Nester vorn an ihrem Haus bauen. Bis zu zehn Nester hatten die Koloniebrüter dort schon in einer Saison an die Hauswand geklebt. Und auch „wenn die Schwalben schon Dreck machen“: „Wir freuen uns über die Vögel und beobachten sie gern“, sagt Ingrid Tapken.

Auch deshalb machten Ingrid und Egon Tapken gerne bei einer Aktion des Naturschutzbundes (Nabu) Ras­tede mit, der im vergangenen Jahr Kunstnester und Kotbretter kostenlos abgab und sich damit an einer landesweiten Aktion des Nabu beteiligte. Ziel war es, die Lebensbedingungen für Schwalben zu verbessern. Dabei war der Nabu auf der Suche nach Standorten, an denen früher Schwalben ansässig waren oder wo Schwalben gesichtet wurden.

So brachten auch die Tapkens zwei Kunstnester und Kotbretter an ihrem Haus an, denn moderne Fassadenbeschichtungen verhindern häufig das Anhaften der Nester. Auch werden immer wieder Nester aus Angst vor Verschmutzung abgeschlagen. Dabei schafft ein Kotbrett leicht Abhilfe, weiß Silke Lorenz vom Nabu Rastede. Sie war nun bei Tapkens in Spohle, um ihnen eine Urkunde und eine Plakette mit der Aufschrift „Hier sind Schwalben willkommen“ fürs Haus zu überbringen. Die Tapkens würden einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten, sagte Lorenz. Schwalben seien Kulturfolger. Sie seien darauf angewiesen, dass sie von den Menschen in ihrer direkten Umgebung toleriert werden. Auch wenn die Kunstnester noch nicht angenommen wurden: Tapkens sind zuversichtlich, dass das noch passieren wird. Zudem freuen sie sich schon wieder darüber, dass in zwei echten Nestern bereits Schwalben eingezogen sind.

Informationen zum Schwalbenschutz gibt es bei Silke Lorenz unter Telefon   04402/4954.

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