Rastede - Die sogenannten „Spaziergänge“ gegen die Corona-Regeln sorgen aktuell in der ganzen Region für Aufsehen. Auch in Rastede sind regelmäßig zahlreiche Menschen unterwegs, die gegen die Corona-Politik klagen. Um zu zeigen, dass es auch anders geht, hat die Rastederin Geli Wald nun eine Gegenveranstaltung organisiert. „Mir geht es um den Ruf Rastedes und das, was hier gerade regelmäßig passiert, das ist nicht Rastede“, sagt sie. In einer Demokratie habe jeder das Recht, auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren, sei sich Geli Wald bewusst. Dennoch missfällt ihr vor allem die Art und Weise derjenigen, die aktuell auf die Straße gehen. „Aggressiv, im Dunkeln und als Spaziergänger getarnt“, ärgert sie sich.

Nach Absprache mit dem Landkreis und der Polizei hat sie nun ebenfalls eine Veranstaltung unter freiem Himmel angemeldet. „Und zwar im Hellen, wir wollen uns nicht verstecken“, sagt Geli Wald. Unter dem Motto „Rastede steht zusammen“ ruft sie alle auf, die Haltung zeigen möchten, an diesem Sonntag, 16. Januar, um 15.30 Uhr, zum Turnierplatz in Rastede zu kommen. Treffpunkt ist vor der Tribüne. „Mir ist es wichtig, die A-H-A-Regeln dahin gehend zu interpretieren, dass wir mit Anstand, Haltung und Abstand unser Demokratiebewusstsein dokumentieren“, sagt sie. Geli Wald bitte außerdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum, bunte Schals mitzubringen, die als Abstandshalter dienen, aber dennoch Verbundenheit ausdrücken sollen. Vor Ort wird Geli Wald selbst einige Worte sagen. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln und eine FFP-2-Masken-Pflicht.