Zum Abschluss des Artikels erwähnt Herr Jacob zu Recht, dass die ohnehin unerträglichen Verkehrsverhältnisse dieser Straße während der Bauphase bis zu deren Beendigung noch schlimmer werden dürften. Dessen dürfen wir auch schon vor Beginn der Bauzeit sicher sein, da ohne Zweifel und belegt durch Zulassungszahlen, die Anzahl der Nutzer der Raiffeisenstraße regelmäßig ansteigen.
Hinzu kommt, dass nach Planung der Gemeindeverwaltung im Göhlen zu Rastede ein neues Baugebiet geplant ist mit mindestens 100 Neubauten, deren Bestand auch Mehrfamilienhäuser beinhaltet. Dies bedeutet einen Zuwachs an Kraftfahrzeugen in Rastede von geschätzt 140 Stück.
Geht man davon aus, dass die Neubürger, welche sich durch die Baukosten gehörig finanziell gebunden haben, regelmäßig auf den Weg zur Arbeitsstelle begeben und zurückkehren, kann man allein durch diese Fakten von einer weiteren starken Belastung der Verkehrswege ausgehen, und das nicht nur wie hier beschrieben, sondern auch innerhalb des Straßensystems des Ortes.
Das alles zusammen bedeutet eine lästige Zukunft für Rastede, der man in bedeutender Weise weniger Last durch Kfz-Verkehr bereiten kann, indem in der Tat eine Umgehungsstraße gebaut wird. Deren Entstehung belästigt den Verkehr nicht derart wie der erwähnte Tunnel oder die Brücke, sondern bietet eine erhebliche Entlastung.
