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NWZonline.de Region Ammerland

Viele Gründe zur Freude

04.12.2018

Viel gelernt über die Begleitung von Schwerstkranken und über sich selbst haben zehn Absolventinnen des Hospizbegleiter-Kurses des Ambulanten Hospizdienstes Ammerland. Nachdem im vergangenen Jahr kein solcher Kursus stattfinden konnte, wurde dieser wieder für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Hospizarbeit durch den Ambulanten Hospizdienst Ammerland organisiert. Die Frauen setzten sich intensiv mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander.

Der Kursus diente zur Vorbereitung auf die ehrenamtliche Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen. Das Angebot wird regelmäßig von dem Hospizdienst in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Ammerland (EBA) angeboten.

Zum Abschluss des Kursus übergab Peter Tobiassen, Leiter des EBA, die Zertifikate. Er dankte den Teilnehmenden für ihre Bereitschaft, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die drei Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes, Dagmar Siekmann, Petra Kühn und Hildegard Kluttig, freuten sich über das große Engagement und das Interesse der Teilnehmerinnen.

Nach 36 Jahren Polizeiarbeit wurde Kriminalhauptkommissar Carsten Mydla in den Ruhestand verabschiedet. Der 65-Jährige war in unterschiedlichen Bereichen als Ermittler in Westerstede tätig.

Seine Laufbahn begann Mydla am 1. Oktober 1974 als Kriminalwachtmeister. Nach seiner Ausbildung und einem kurzen „Abstecher“ ins Kriminalkommissariat in Fallingbostel wurde Carsten Mydla zum 1. März 1982 in das damalige Kriminalkommissariat Westerstede versetzt. „Wegen seiner umfassenden und vielseitigen Kenntnisse war er weit über die Grenzen des Ammerlandes hinaus als Kriminalist bekannt und geschätzt“, sagte der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes Rolf Cramer. „Er arbeitete bis zuletzt in zahlreichen Sonder- und Mordkommissionen mit.“

Zu seinem letzten Diensttag wurde Mydla in einem Oldtimer abgeholt. Andrea Lamping, Leiterin der Dienststelle, und Kriminalhauptkommissar Michael Rösner gratulierten mit zahlreichen anderen Kollegen des Kriminal- und Ermittlungsdienstes des Polizeikommissariats Westerstede und standen Spalier. Abgeholt wurde Mydla mit einem Citroën 11CV vor dem Kommissariat.

S

eit 22 Jahren kämpft der Verein Leukin – Verein zur Hilfe leukämiekranker Kinder – mit Sitz in Ostrhauderfehn gegen den Blutkrebs. In sogenannten Service-Points können sich Menschen typisieren lassen. Das ist nun auch im Aktivo-Fitnessdiscounter an der Kirchenstraße in Westerstede möglich. Es ist im Ammerland bereits der achte Service-Point von insgesamt 79, der im nordwestdeutschen Raum eröffnet wurde. Auch in Bad Zwischenahn, Apen und Edewecht gibt es Leukin-Anlaufstellen.

Weltweit sind lediglich 8,3 Millionen Menschen bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registriert. „Das sind zu wenige“, meint Leukin-Vorstandsmitglied Bianca Hohnholz. Deshalb ruft sie alle gesunden Menschen im Alter von 17 bis 55 Jahren auf, sich typisieren zu lassen. Eine Spende ist allerdings erst bei Volljährigkeit möglich. „Natürlich können sich auch Interessierte, die nicht Mitglied bei Aktivo sind, bei uns typisieren lassen“, betont Trainingsmanagerin Jahle Dankmeyer.

Der neue Service-Point an der Kirchenstraße ist zu den regulären Öffnungszeiten des Studios geöffnet. Die Mitarbeiter Lasse Mauritz und Victoria Lang hoffen nun, viele Stammzellspender in Westerstede begrüßen zu dürfen.

Eine großzügige Spende erhielt der Ambulante Hospizdienst Ammerland nach der „Kulinarischen Nacht“. Viele Besucher zog es an den Bratwurst- und Salatstand – gesponsert zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes von Leyla Aleyna Kaya, der Pächterin des Bistros Aladin, sowie Uwe Groß und Rolf Kuhlmann von der Energievermittlung. Am Stand informierten haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes über ihre Arbeit.

In der Kasse waren nach der „Kulinarischen Nacht“ 888 Euro, die Kaya, Groß und Kuhlmann auf runde 1000 Euro aufstockten. Den symbolischen Scheck überreichten sie nun den Vorstandsmitgliedern Marion Meinjohanns, Ulrich Schwalfenberg und Gerda Elsen-Dieckmann.

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