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NWZonline.de Region Ammerland

Vielfältige Eindrücke

09.07.2014

Für eine Woche waren 49 Schüler der Realschule Bad Zwischenahn zusammen mit ihren Lehrern Gäste in der polnischen Stadt Krakau. Im Mittelpunkt dieser Fahrt, die von der Erwin-Roeske-Stiftung unterstützt worden ist, standen der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz und das jüdische Leben in Krakau zur Zeit des Nationalsozialismus sowie die in der Stadt heute wieder aufblühende jüdische Kultur.

„Gezielt vorbereitet durch Projekttage konnten die Schüler den Ausführungen der Reiseleiter auf dem Museumsgelände des ehemaligen Stammlagers von Auschwitz folgen“, berichtet Lehrer Wolfgang Engel. Sie erfuhren vieles über den Lageralltag und sahen erschütternde Beweise von den auf diesem Gelände geschehenen Verbrechen. „Es war schrecklich zu sehen, wie viele Menschen dort gequält und gestorben sind oder umgebracht worden sind“, so die Äußerung einer Schülerin. Andere meinten: „In Birkenau hatte ich ein trauriges, mulmiges Gefühl und ich habe erkannt, wie grausam der Nationalsozialismus war. Ich hoffe, dass diese Verbrechen sich nie wiederholen.“ Oder auch: „Für mich ist das alles nur unbegreiflich. Ich verstehe nicht, wie man so etwas Schlimmes machen konnte“.

Im etwa drei Kilometer entfernten Nebenlager Auschwitz II – Birkenau erfuhren die Schüler weitere Details des Vernichtungsprogramms der Nationalsozialisten. Vom Turm der Hauptwache ging es zur Eisenbahnausladerampe, an deren Ende die Ruinen von zwei Krematorien zu sehen sind. „Zum Schluss der Führung versammelten sich alle Beteiligten am internationalen Mahnmal zur Ehre der Opfer von Faschismus und Vernichtung“, so Engel.

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Zwei weitere wichtige Programmpunkte der Gedenkstättenfahrt waren die Besuche des jüdischen Stadtviertels Kasimierz und des Museums in der Schindlerfabrik. Am Ende dieses Tages voller besonderer Eindrücke stand dann noch ein gemeinsames Abendessen der gesamten Reisegruppe in einem jüdischen Restaurant in Kasimierz mit traditioneller jüdischer Klezmermusik.

Auf der langen Heimfahrt – 14 Stunden im Bus – hatte jeder noch einmal die Möglichkeit, die vielfältigen Eindrücke auf sich wirken zu lassen und sich langsam wieder dem normalen Alltag anzunähern.

Dein Tag für Afrika ist eine bundesweite Kampagne für Schüler. Organisiert und veranstaltet wird sie seit 2003 vom Verein Aktion Tagwerk. Die Idee ist ganz einfach: Schüler gehen an einem Tag im Schuljahr anstatt zur Schule arbeiten und spenden ihren Lohn für Bildungsprojekte in fünf afrikanischen Ländern. Unterstützt werden mit dem Erlös der Kampagne Bildungsprojekte des Tagwerk-Projektpartners Human Help Network in Burundi, Ruanda, Südafrika, Uganda und der Elfenbeinküste. Ikea in Oldenburg hat für 16 Schüler der B1-WEH-1B (Einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft, Schwerpunkt Einzelhandel) Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. „Von den Schülern wurden Regale aufgefüllt, Ware angenommen, Schränke aufgebaut und Kinder betreut“, berichtet Lehrerin Hiltrud Blome über die Stunden im Möbelhaus. Im vergangenen hatten sich bundesweit 180 000 Schüler von 616 Schulen an der Kampagne beteiligt. So kamen Spenden in Höre von rund 1,2 Millionen Euro zusammen€.

Die Arbeitsgemeinschaft der Zwischenahner Tagesmütter hat mit Unterstützung der LEB Ammerland unlängst einen Fachtag zum Thema „Verträge in der Kindertagespflege“ veranstaltet. 22 Teilnehmer aus den Landkreisen Osnabrück, Aurich, Oldenburg, Ammerland sowie aus der Stadt Oldenburg hatten sich dazu in Bad Zwischenahn im Haus Brandstätter getroffen. Rechtsanwältin Judith Ahrend und Christine Ripken von der Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen haben die Vertragsgestaltung von der inhaltlichen und rechtlichen Seite beleuchtet. Dabei war es auch interessant, sich über unterschiedliche Rahmenbedingungen auszutauschen. Am Ende des Tages gab es noch offene Fragen, so dass über eine Folgeveranstaltung nachgedacht wird.

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