Glückliche Zeiten in Friedrichsfehn: Um das Thema Glück drehte sich alles beim 16. Frauenfrühstück, das jetzt im lutherischen Gemeindehaus stattfand. Ein sechsköpfiges Frauenteam um Ilka de Graaff hatte die Veranstaltung vorbereitet. Die Organisatorinnen hatten für den gemütlichen Vormittag eingekauft, die Tischdeko gebastalt, die 106 Stühle zurecht gestellt, das Geschirr zusammengetragen und vieles mehr. Zwölf Frauen sorgten schließlich dafür, dass die Gäste einen schönen Nachmittag verlebten, heißt es.

Mit kleinen Schokoglückskäfern auf den Plätzen waren die Teilnehmerinnen auf das Thema eingestimmt worden. Referentin Martina Belling aus Kleefeld sprach über das Thema Glück und verdeutlichte, dass manchmal ein Perspektivwechsel nötig sei, um das eigene Glück auch zusehen, und dass man nur dann glücklich werde, wenn man das selbst ändere, was einen störe.

Ein Wermutstropfen gab es allerdings: Trotz verbindlicher Anmeldung blieben viele Plätze unbesetzt. Das bedauerten die Organisatorinnen deshalb so sehr, weil Frauen auf der Warteliste standen. Deshalb soll es im nächsten Jahr einen Kartenvorverkauf geben.

Wahlen und Berichte prägten die Jahreshauptversammlung des Spiel- und Sportvereins Jeddeloh II. Mit Ausnahme des 2. Vorsitzenden Gerhard Meyer standen alle Positionen zur Neuwahl an. In ihren Ämtern wurde Vorsitzender Jürgen Ries, der 3. Vorsitzende Hartmut Bley, Kassenwart Ulrich Lobenberg und Schriftührerin Heike Hohnholt bestätigt. Neu in den Beirat wurden Rolf Bley und Inga Binner, die zugleich Spartenleiterin für das Frauenturnen ist, gewählt.

Positiv, so hieß es, hätten sich die Sparten Volleyball, Eltern-Kind-Turnen, Jakkolo, Tischtennis und Fußball im Herrenbereich entwickelt. nicht so gut sähe es trotz großen Engagements und sehr guten sportlichen Erfolgen beim Jugendfußball aus, berichtete Fachwart Hartmut Bley. Nachdenken müsse man über Fusionen mit Nachbarvereinen.

Die erste Herrenmannschaft habe den Willen, in die Regionalliga aufzusteigen, sagte Rolf Bley für die GmbH „1. Herrenmannschaft des SSV“. Leider seien die Trainingsbedingungen auf dem Platz an der Wischenstraße katastrophal, ein Kunstrasenplatz in Jeddeloh II sei für die Gemeinde Edewecht nicht finanzierbar. Geplant seien nun weitere Sportplätze, darunter ein Kunstrasenplatz, beim Gymnasium in Edewecht. Ende März wolle man die Lizenzunterlagen für die Regionalliga beim Deutschen Fußballbund einreichen.

  Als nachhaltiges Erlebnis werten Schüler der Jahrgänge 6 bis 8 an der Edewechter Ober­sschule ihre Mitarbeit in einem plattdeutschen Gottesdienst in Süddorf. Dieser war anlässlich des PlattArt-Festivals in der Martin-Luther Kirche vertaltet worden. Pastor Stephan Bohlen und Petra Bohlen (Bühnenleiterin der Oldenburger August-Hinrichs-Bühne) lobten das Engagement der Schüler und die Künstlerin Annie Heger war ebenfalls sichtlich angetan von den Plattsnackern. Sie überreichte jedem Schüler im Namen der Oldenburgischen Landschaft eine CD des Plattsounds Festivals mit vielen plattdeutschen Bands. Darüber freuten sich auch die Plattdeutsch-Lehrerinnen Marika Schwarz und Katrin Konen-Witzel.