Traditionell lädt der Boßelverein „He löppt noch“ Spohle nach dem letzten Wettkampf der Saison die aktiven Werfer zu einer gemeinsamen Abschlussfeier ein. Die fand jetzt im „Spohler Krug“ in Spohle statt. Ein großer Programmpunkt war dabei die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Und so nahmen an diesem Abend auch viele passive Mitglieder an der Feier teil. Vor mehr als 100 Boßelern überreichte 2. Vorsitzender Henning Heinen 29 von 40 geladenen Gästen die Ehrenurkunden: Sie sind seit 25, 40 und 60 Jahren Mitglied – und Heinen fand bewegende Worte für deren langjährige Treue zum Friesensport. Geehrt wurden:

Für 60-jährige Mitgliedschaft: Hermann Broers, Wilfried Harbers, Günter Heinen, Johann Meinen, JohannPieper, Heinrich Siemen, Dieter Völkers, Horst Lammers, Frerk Timmermann, Hajo Wilken.

Für 40-jährige Mitgliedschaft: Frank Broers, HeinzBroers, Frank Brunken, Bärbel Büntemeyer, Gerold Gerdes, Irmgard Gerdes, Anneliese Hanken, André Harbers, Angelika Haßmann, Magrit Hoots, Stefan Hoots, Ralf Klockgether, Gerold Müller, Harald Müller, Torsten Müller, Jens Pieper, Jörg Pieper, Elisabeth Rengstorf, Frank Röseler, Hans-Gerd Siemen, Helmut Thormählen, Ingrid Tietjen, Detlef Völkers, Anke Liebetrau.

Für 25-jährige Mitgliedschaft: Meike Block, Maja Möhlmann, Sonja Bargmann, Marina Haßmann, Sven Haßmann, Arno Hienen, Manuela Hienen, Horst Klarmann, Johann Klarmann, Ralf Klockgether, Cathrin Rengstorf, Christa Siemen, Rolf Watermann.

Alte Tradition im Boßelsport ist zudem die Übergabe der Plakette durch den alten an den neuen Meister. Dazu waren vier Boßeler der Mannschaft Männer 4 des KBV Reitland zur Abschlussfeier gekommen, um den Männern 4 der Spohler persönliche Glückwünsche zur Meisterschaft und eben die Plakette zu überbringen. Spohle 4 ist in dieser Saison ungeschlagen und hat nach drei Jahren Reitland als Meister abgelöst. Und so wurden natürlich auch die Reitländer noch zum Essen eingeladen.

Bei der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung war natürlich auch die aktuelle Meisterschaft der Männer 4 in der Landesliga Thema. Die Werfer hatten sich schon vor dem letzten Wettkampf den Titel gesichert. Der erste Vorsitzende Pascal Müller ließ das vergangene Jahr nochmals Revue passieren. Vier aktive Frauen-, vier aktive Männer- sowie sechs aktive Jugendmannschaften waren da im Einsatz. Die Mannschaft Männer 5 wurde im vergangenen Jahr Landesmannschaftsmeister und FKV-Meister, betonte Müller nicht ohne Stolz. Auch auf die Kreiseinzelmeisterschaften blickt Spohle stolz zurück. Der Medaillenspiegel zeigte, dass Spohle mit 15 Gold-, 12 Silber- und 13 Bronzemedaillen nicht nur der größte, sondern auch der erfolgreichste Verein im Kreis 4 Waterkant war. Spohle konnte so 40 Starter zu den Landeseinzelmeisterschaften senden und hat drei amtierende Landesmeister: Janne-Marie Stigge mit der Holzkugel, weibliche Jugend D, Jannes Heinen mit der Eisenkugel, männliche Jugend A, Hajo Wilken mit der Gummikugel, Männer 5. Zudem stellt der Verein zwei Vizemeister: Helen Heinen mit der Gummikugel, weibliche D, und Tom Deepholt mit der Gummikugel, männliche D. Bei den darauffolgenden FKV-Meisterschaften sicherte sich Jannes Heinen den Titel FKV-Meister mit der Eisenkugel.

Henning Heinen, der das Amt des 2. Vorsitzenden im vergangenen Jahr kommissarisch übernommen hatte, wurde bei den Vorstandswahlen im Amt bestätigt. Zur 2. Jugendwartin wurde Kira Müller gewählt, Kassenwart bleibt Claus Eilers. Ein Erfolg war im Vorjahr der Schnuppertag, den der Verein im Rahmen des Ferienpasses angeboten hatte: Er führte acht Kinder neu in den Verein.

Eine Fortbildung zum Thema „Kinderschutz in Vereinen und Verbänden“ fand jetzt im Rahmen der Jugendleiterkarten-Grundausbildung für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer von Kindern und Jugendlichen im „FreiRaum“ in Wiefelstede statt. Die Fortbildung fand in Kooperation mit der Wiefelsteder Jugendpflegerin Maren-Isabell Dählmann statt. Zu Gast war Heinrich Franke, der Leiter der Gewaltberatungsstelle Wendekreis des Kinderschutzbundes Ammerland mit Sitz in Bad Zwischenahn.

Gemeinsames Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, in denen Kinder über ihre Rechte informiert werden und auch in Vereinen und Verbänden vor sexuellen Übergriffen geschützt werden können. Die Gewaltberatungsstelle ist Ansprechpartner bei allen Formen der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und berät kostenfrei die Betroffenen und deren Bezugspersonen. Für Fachkräfte aus Schulen, Kindertagesstätten und Jugendhilfe werden Fachberatungen und Fortbildungen angeboten. Die Beratungsstelle ist bei allen Fragen erreichbar unter t  0 44 03/6 31 32.