Wehnen - Dr. Ulrike Matthiensen übernimmt zum 1. Januar 2022 die Position der Direktorin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik (KJK) in Wehnen. Die gebürtige Hamburgerin ist laut Mitteilung eng mit der Karl-Jaspers-Klinik, dem Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, verbunden. Sie hat an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Medizin studiert und ist seit 2006 Ärztin an der KJK.
Neue Position
Zuletzt hatte Dr. Matthiensen als Leitende Ärztin bereits die operative Verantwortung für die fünf Stationen der Suchtklinik mit insgesamt 108 Betten sowie der suchtmedizinischen Institutsambulanz inne. Mit der neuen Position übernimmt sie nun die Leitung der Klinik für Suchtmedizin von Dr. Christian Figge, der diese in einer Interimslösung neben der Klinik für Allgemeinpsychiatrie geleitet hatte.
Als gut vernetzte Expertin auf dem Gebiet der Suchtmedizin engagiere sich Dr. Matthiensen für eine an ethischen Grundsätzen und dem neusten Stand der Wissenschaft orientierte Versorgung Abhängigkeitskranker. Darüber hinaus gelten Dr. Matthiensens besondere Anliegen der Verminderung von Zwang in der Psychiatrie und der Entstigmatisierung von psychisch Kranken in der Gesellschaft.
Infos über Klinik
Die Karl-Jaspers-Klinik, die Teil der Universitätsmedizin Oldenburg ist, verfügt derzeit über 611 vollstationäre sowie 84 teilstationäre Behandlungsplätze sowie vielfältige ambulante Angebote. Die Klinik in Trägerschaft des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH stehe mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, den Kliniken für Allgemeinpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie, Forensische Psychiatrie und der Klinik für Psychosomatische Medizin für fachliche Vielfalt und stellt die psychiatrische Versorgung für die Landkreise Ammerland, Vechta, Oldenburg, Cloppenburg, Wittmund und Wesermarsch und die Städte Delmenhorst und Oldenburg sicher. In der KJK arbeiten mehr als 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
