Ofenerfeld - Seit mehr als zwanzig Jahren ist der Heiligabend im Heinrich-Kunst-Haus eine Institution. Wer diesen besonderen Abend sonst allein zu Hause verbringen müsste, wem „die Decke auf den Kopf“ fällt, der ist in Ofenerfeld am Sandweg 22 willkommen.
Zwei Jahre Pause
Zwei Jahre lang haben die Organisatoren um Dr. Dieter Thierfeld und Karin Janßen die Veranstaltung ausgesetzt – natürlich wegen Corona. „Diesen Abend kann man einfach nicht mit Abstand und Maske verbringen, da geht es um Nähe“, sagt Janßen. Die soll in diesem Jahr wieder möglich sein. Ab 19 Uhr beginnt das Beisammensein und wie in den Vorjahren gibt es wenige feste Programmpunkte: Die Weihnachtsgeschichte, vorgelesen aus Thierfelds 400 Jahre alter Bibel gehört natürlich dazu, ebenso wie ein kleines gemeinsames Essen und die Bratäpfel zum Abschluss des Abends. Einen Weihnachtsbaum und dekorierte Tische wird es auch geben. Wie der Abend ansonsten verläuft, liegt auch in der Einscheidung der Gäste.
Einige dieser Gäste kommen schon seit vielen Jahren und haben sich bereits angemeldet, es ist aber immer Platz auch für spontane Besucher, die sich erst kurzfristig entscheiden. „Wir wollen von den Menschen nicht wissen, wer sie sind, wo sie herkommen und warum sie an diesem Abend kommen“, sagt Thierfeld. Wer über sein Leben und seine Geschichte sprechen möchte, dürfe das aber natürlich. „Zwanglos und gemütlich soll der Abend werden“.
Anmeldung erwünscht
Wer bereits weiß, dass er den Abend in Ofenerfeld verbringen möchte, wird zu besseren Planung gebeten, sich vorher bei Thierfeld (Tel.: 0441/60422) oder bei Karin Janßen (Tel.: 0441/961010) anzumelden. Sollte jemand keine Möglichkeit haben, das Heinrich-Kunst-Haus selbst zu erreichen, können die Organisatoren für einige Gäste auch eine Abholung organisieren.
