Westerstede - Nicht nur für Pyrotechniker Hartmut Ahlers aus Westerstede war das Ereignis bisher einmalig. Er hatte am Samstag ein Feuerwerk aufgebaut, das gleichzeitig an sieben Stellen auf einer Länge von 900 Metern entzündet wurde. Das zwölfminütige Feuerwerk war der Höhepunkt der „Westerfete“, die auf einem Teilstück der Straße Am Damm zwischen Westerstede und Seggern gefeiert wurde. Die 900 Meter passten zum Anlass: der 900-Jahr-Feier von Westerstede.
Insgesamt 23 Stände hatten an der Ortsausfahrt Westerstede Platz gefunden, wobei auf zwei Bühnen verschiedene DJ’s für passende Musik sorgten. „Uns ist es wichtig, mit Westersteder Bürgern etwas für Westersteder Bürger zu machen“, beschrieb Hermann Nee, Vorsitzender des Ortsbürgervereins (OBV) Westerstede, den Hintergrund des Familienfestes. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Kinder nicht zu kurz kamen. Ob bei den Freiwilligen Feuerwehren, der DLRG, dem Deutschen Roten Kreuz, aber auch beim Boßelverein: Die Spielstationen lockten viele junge Besucher an, wobei auch der eine oder andere Erwachsene seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen wollte.
Vielfältiges Programm
Tausende Besucher kamen am Wochenende zur Westerfete.
Sascha Stüber
Tausende Besucher kamen am Wochenende zur Westerfete.
Sascha Stüber
Tausende Besucher kamen am Wochenende zur Westerfete.
Sascha Stüber
Tausende Besucher kamen am Wochenende zur Westerfete.
Sascha Stüber
Tausende Besucher kamen am Wochenende zur Westerfete.
Sascha Stüber
Tausende Besucher kamen am Wochenende zur Westerfete.
Sascha Stüber
Tausende Besucher kamen am Wochenende zur Westerfete.
Sascha Stüber
Tausende Besucher kamen am Wochenende zur Westerfete.
Sascha StüberBereits am Nachmittag nach der Eröffnung durch den Westersteder Bürgermeister Michael Rösner und Hermann Nee drängten sich zahllose kleine und große Gäste auf dem Areal.
Beim Dosenwerfen zählte die Geschicklichkeit ebenso wie beim Zielwerfen mit einem Rettungsball. An zwei verschiedenen Boßelbahnen konnten die Gäste die Wurftechniken testen. Flugsimulatoren, Judo-Vorführungen und der Auftritt der Show-Tanzgruppe „Confianza“ des TuS Westerloy sorgten an diesem Nachmittag für weitere Abwechslung.
„Es ist eine runde Veranstaltung für die ganze Familie, bei der sich die verschiedenen Vereine präsentieren können. Besser als die kommerziellen Feste“, lobte Besucher Renke Müller aus Augustfehn das Fest, zu dem im Laufe des Nachmittags und Abends weit über 10 000 Besucher kamen.
Einmalige Veranstaltung
Dass die „Westerfete“ in der jetzt präsentierten Form eine Einmaligkeit bleiben wird, ist für die Veranstalter um Hartmut Ahlers, der die Idee zu dem Fest hatte, und Hermann Nee ziemlich sicher. Sowohl die Vorbereitungen dazu als auch der organisatorische Aufwand mache eine Wiederholung höchst unwahrscheinlich. „Vielleicht wieder in 900 Jahren“, wie beide anmerkten.
