Westerstede - „Ohne Blumen, Wildnis, Bäume platzen alle Träume. Ohne Tiere in der Welt, eine Weltschönheit zerfällt. Ohne Fröhlichkeit der Kinder, ist im Herzen immer Winter. Ohne ganz geheimen Ort, ist unsere Freiheit einfach fort“ – so lauten die ersten beiden Strophen eines Gedichtes das die Westerstederin Hannah Glatz 2016 als Jugendliche verfasst hat.

„Der Anlass war, dass in unmittelbarer Nähe unserer Kunstschule Abraxas einer der großen wilden Gärten abgeholzt wurde“, erzählt Hannelore Kreft von der Kunstschule Abraxas. Dazu malten Karla Bünnagel und Lukas Gerdes zwei Bilder – dieser jugendliche „Dreiklang“ ist bis 9. Oktober im Rathaus Westerstede während der Öffnungszeiten zu sehen – und zwar neben einigen weiteren Kinder- und Jugendarbeiten, entstanden in der Kunstschule. Bis zum 9. Oktober können Interessierte auch die Kunstschule an der Gartenstraße 17 jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr in Kleingruppen mit maximal vier Personen besichtigen. Erst in diesem Jahr erhielt die Kunstschule das Kunstschulprädikat des Landes Niedersachsen. Die offizielle Übergabe musste wegen Corona abgesagt werden. „Nun planen wir eine kleine Veranstaltung für Ende September“, so Ortrud Kreft.

Katja Lüers
Katja Lüers Reportage-Redaktion