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nordwest-zeitung

Westersteder Wunschbaum Erfolgsgeschichte muss Pause einlegen

Westerstede - Elf Jahre ist es her, dass sich zehn Westerstederinnen von Frauen aus Edewecht inspirieren ließen und die erste Wunschbaum-Aktion in Zusammenarbeit mit der Stadt Westerstede im Rathaus organisierten. Es war der Beginn eine Erfolgsgeschichte, die in diesem elften Jahr coronabedingt ausfallen muss.

2019 mit 300 Wünschen

Allein 2019 wurden 446 Mädchen und Jungen im Alter bis zu 14 Jahren angeschrieben, 300 Wunschzettel kamen zurück. „Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen hat sich das Team der Westersteder Wunschbaumaktion schweren Herzens entschieden, den Weihnachtszauber einmalig auszusetzen“, sagt Heike Stenzel aus dem Organisationsteam.

Keine Päckchen

Nach dem vergangenen zehnten Jubiläumsjahr können Kinder deshalb in diesem Jahr weder Wünsche beim Organisationsteam abgegeben, noch können Westersteder und Westerstederinnen die Wunschzettel vom Weihnachtsbaum abpflücken oder Geschenke im Rathaus abgegeben.

Aber dennoch gibt es in den nächsten Tagen eine kleine Überraschung für die Kinder: Als Trostpflaster verschickt die Stadt Westerstede allen Wunschbaumkindern Nikolausbriefe. Die Briefe enthalten Freikarten für das Westersteder Schwimmbad. Jedes Kind bis 14 Jahre erhält eine Eintrittskarte, Kinder unter vier Jahren haben freien Eintritt ins Hössenbad, und somit bekommen die Minderjährigen eine Eintrittskarte für eine jeweilige Begleitperson.

Hoffen auf 2021

„Die Nikolausbriefe werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nur von der Stadtverwaltung verschickt“, betont Heike Stenzel. Das gesamte Wunschbaum-Team wünscht allen Westerstedern in diesem Jahr vor allem eine gesunde Advents- und Weihnachtszeit und hofft, im nächsten Jahr die Erfolgsgeschichte der Wunschbaumaktion in Zusammenarbeit mit der Stadt fortschreiben zu können. 

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