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Westersteder Ensemble plant Aufführungen St.-Petri-Kirche wird zur Theaterbühne

Beeindruckende Aufführung: Der Jedermann wurde schon einmal auf dem Alten Markt gezeigt.

Beeindruckende Aufführung: Der Jedermann wurde schon einmal auf dem Alten Markt gezeigt.

Theatergemeinschaft

Westerstede - Manche Westersteder können sich noch gut an die beeindruckende Aufführung aus dem Jahr 2011 auf dem Alten Markt erinnern. Die Freilichttheatergemeinschaft hatte seinerzeit unter der Regie von Rudi Plent den Jedermann auf die Bühne gebracht. Jetzt ist eine Neuauflage geplant – unter besonderen Vorzeichen. Denn anlässlich des Stadtjubiläums soll die Inszenierung im Oktober 2023 in die Kirche verlegt werden. Eine passende Spielstätte, denn mit dem Bau der Kirche beginnt auch offiziell die Geschichte von Westerstede.

Besondere Atmosphäre

„Wir benötigen nicht viele Requisiten. Die Kirche bietet eine besondere Atmosphäre und dort ist das Wort wichtig“, schwärmt Vorsitzender Winfried Wessels von dem Ambiente. Zudem sei geplant, nicht nur den Altarraum zu bespielen, damit es nicht zu statisch wirke. Zudem könnte man mit Licht und vielleicht auch unter Einbeziehung der Orgel und des Chores besondere Effekte erzielen. Welche Möglichkeiten es geben könnte, soll noch mit der Kirchengemeinde und der Kantorei im Detail besprochen werden.

Auch das Stück eigne sich gut. Hauptfigur ist ein reicher Mann, der ein ausschweifendes Leben führt und erst angesichts des nahenden Todes seine Sünden bereut.

Premiere 3. Dezember

Weniger schwere Kost ist das nächste Stück, das die Theatergemeinschaft derzeit vorbereitet. Denn pünktlich zur Adventszeit soll es wieder ein Wintermärchen geben. Der Titel steht auch schon fest: „Die Schöne und das Biest“. Premiere soll am 3. Dezember, 16 Uhr, im Forum der Oberschule gefeiert werden. Insgesamt 14 Vorstellungen sind geplant.

„Die Begeisterung ist groß. Alle freuen sich, dass es wieder losgeht“, gibt der Vorsitzende die Stimmung im Team wieder. „Der Vorstand hat auch schon erste Ideen für die Besetzung“, betont Wessels. Nach den Sommerferien solle dann in die konkrete Planung eingestiegen werden, und die Probenphase könne starten. Inszeniert wird das bekannte Märchen nach der Vorlage von Beaumont.

1800 Anmeldungen

Schon im Vorfeld hat die Planung das Interesse vieler Lehrer geweckt. „Wir werden wieder Schulaufführungen anbieten, und etliche haben reserviert. Uns liegen jetzt schon 1800 Anmeldungen aus der ganzen Region vor“, freut sich Geschäftsführerin Inga Benavidez über das große Interesse. Das zeige, dass die Freilichttheatergemeinschaft einen guten Ruf habe und die Qualität der Aufführungen geschätzt werde. Der öffentliche Ticketverkauf soll dann voraussichtlich nach den Sommerferien starten.

Zuletzt hatte 2021 die Inszenierung vom Froschkönig begeistert. Allerdings waren bei dieser coronakonformen Aufführung nicht so viele Zuschauer zugelassen, und das Ensemble war kleiner als gewohnt.

Beim neuen Wintermärchen planen die Organisatoren nun eine Inszenierung in bewährtem Umfang. 14 Rollen sind eingeplant, und die Besetzung wird in zwei Teams vorgenommen.

Erfahrener Regisseur

Da Regisseurin Inge Misegardes-Kroll krankheitsbedingt ausfällt, übernimmt Hans-Georg Frers die Regie. Der Westersteder verfügt ebenfalls über einen großen Erfahrungsschatz auf und hinter der Bühne. Regie führte er bereits in Neuenburg, Buxtehude und Speyer sowie zuletzt beim Froschkönig in Westerstede.

Kerstin Schumann
Kerstin Schumann Redaktion Westerstede
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