Westerstede - In weniger als vier Wochen ist Weihnachten und nicht alle Familien können ihren Kindern Wünsche erfüllen. Damit in der Stadt jedes Kind ein Weihnachtsgeschenk bekommt, haben zehn Frauen vor 13 Jahren die Westersteder Wunschbaumaktion initiiert.
Seither kümmern sie sich darum, dass auch Kinder bedürftiger Familien am Heiligabend leuchtende Augen unterm Tannenbaum haben.
Aktion gestartet
Am Wochenende wurde die neue Aktion gestartet. Das Team der Wunschbaumaktion ist längst eingespielt und hat seine Aufgaben zügig erledigt. Eine große Tanne im Foyer des Rathauses wurde zum 14. Male mit Weihnachtsdeko und Wunschkarten geschmückt. „Es wurden Wunschzettel für 350 Mädchen und Jungen im Alter bis 16 Jahren abgegeben, gut 450 wurden im Vorfeld angeschrieben“, berichtete Heike Stenzel vom ehrenamtlichen Frauen-Team.
Karten abpflücken
Spielzeug, Kleidung, Winterschuhe, Rucksäcke, Winterjacken, Gutscheine und andere Wünsche stehen auf den Wunschkarten. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger der Stadtgemeinde sich eine oder auch mehrere Wunschkarten abpflücken und Kinder bedürftiger Familien mit Geschenken zu Weihnachten erfreuen.
Der Wert des Geschenkes sollte maximal 25 Euro betragen.
Über Nummern – die jeweiligen Wunschkarten müssen auf die weihnachtlich verpackten Geschenke geklebt werden – erfolgt die Zuordnung zu den Kindern.
Die Präsente sollen bis spätestens 9. Dezember im Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus abgegeben werden.
Am Samstag, 16. Dezember, können die Eltern und ihre Kinder die Geschenke in der Apothekervilla, Gaststraße 4, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr abholen. „Bei der Ausgabe wird auch der Weihnachtsmann vor Ort sein“, so die Frauen.
Viel Unterstützung
Das Wunschbaumteam ist dankbar, dass keine Corona-Bedingungen die Aktion einschränken und freut sich, wenn alle Wunschkarten abgepflückt werden. Sollte das nicht der Fall sein, wird dennoch kein Kind leer ausgehen: „Jeder Wunsch wird erfüllt.“ Wenn Karten hängenbleiben, werden die Geschenke von Ehrenamtlichen besorgt und von Spendengelderrn bezahlt. Ohne die Unterstützung von Firmen und Privatpersonen, der Stadtverwaltung und der Apothekervilla wäre die Aktion nicht möglich, betonen die Frauen.
