Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Museum in Wiefelstede auf Suche nach Exponaten Die wilden 60er werden wieder lebendig

Jens Schopp
Die vergangene Ausstellung im Heimatmuseum Wiefelstede: Ingo Hellbusch (l.) präsentierte bis Ende Januar alte Aufnahmen aus Wiefelstede. Jetzt plant Museums-Vorsitzender Eckard Klages (r.) eine Schau über die 60er Jahre in Wiefelstede.

Die vergangene Ausstellung im Heimatmuseum Wiefelstede: Ingo Hellbusch (l.) präsentierte bis Ende Januar alte Aufnahmen aus Wiefelstede. Jetzt plant Museums-Vorsitzender Eckard Klages (r.) eine Schau über die 60er Jahre in Wiefelstede.

BILD: Archiv

Wiefelstede - Die 60er Jahre sollen ab Dezember in Wiefelstede wieder lebendig werden. Eckard Klages, Vorsitzender des Heimatmuseums, plant dazu eine Ausstellung. Und der Vorsitzende fragt: Wer hat noch alte Fotos aus dieser Zeit? Auch über andere Exponate würden sich die Verantwortlichen des Heimatmuseums freuen, um eine lebendige Ausstellung präsentieren zu können. Vielleicht schlummert auf manchem Wiefelsteder Dachboden noch der alte Hippie-Parka in einem seit ewigen Zeiten nicht mehr geöffneten Schrank oder etwas anderes aus dieser Dekade.

„Auf Fotos sollte man erkennen, dass es sich um eben jene Jahre handelt“, sagt Klages. Ein Stichwort beispielsweise: Petticoats. Aber auch den ein oder anderen Hippie habe es in der Gemeinde zum Ende dieser wilden Jahre gegeben, so Eckard Klages: „In Metjendorf gab es eine Wohngemeinschaft.“ Was heute völlig normal ist, wurde damals mit mehr als nur einer gerümpften Nase betrachtet.

Eine spannende Dekade

Mit einigen Wiefelstedern, die ihr Leben in den 60ern beschreiben, ist Eckard Klages bereits in Kontakt. „Wir konzentrieren uns hier nur auf eine bestimmte Anzahl von Personen“, so der Ausstellungsorganisator. Fotos oder andere Ausstellungsstücke aus jenen Jahren könne aber jeder anbieten, sagt Klages.

Er habe für die Schau zum Jahresende die 60er Jahre ausgewählt, weil es da noch jede Menge Zeitzeugen gibt. Und: „Es war eine ungemein spannende Zeit.“ Und damit meint Klages nicht nur das große Ganze. Ein Stichwort: Studentenbewegung. Auch Wiefelstede habe in dieser Zeit Veränderungen durchlebt. Und seien es nur so profane Dinge wie, dass der Ort 1968 eine Kanalisation bekam, meint Eckard Klages.

Ratsprotokolle gesichtet

Zurzeit durchforstet der Pädagoge im Ruhestand digital Ausgaben der NWZ aus dieser Zeit und filtert lokale Wiefelsteder Nachrichten von Belang heraus. „Auch alte Ratsprotokolle aus dieser Zeit schaue ich mir an.“ Am kommenden Freitag kommt das Organisations-Team um Klages im Heimatmuseum zu einem Vorbereitungstreffen zusammen. Es gebe viel zu tun, um eine sehenswerte Ausstellung auf die Beine zu stellen, so der Vorsitzende des Wiefelsteder Museumsvereins.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Wird als erste Zeugin im Untersuchungsausschuss angehört: Finanz-Staatssekretärin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne)

SITZUNG MEHRFACH UNTERBROCHEN Untersuchung zur Beförderung in Weils Staatskanzlei beginnt mit Eklat

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Meinung
Am 3. Mai ist Tag der Pressefreiheit.

TAG DER PRESSEFREIHEIT Vom Glück, in einem freien Land zu leben

Ulrich Schönborn
Oldenburg
Auf Borkum wurden Ende April rund 20 Säcke mit bislang unbekanntem Inhalt angeschwemmt.

WAS WURDE ANGESCHWEMMT? Borkumer Drogenfund bleibt ein Rätsel

Axel Pries
Borkum
Symbolbild

UNFALL IN OLDENBURG Angetrunkener Radfahrer von Auto erfasst – schwer verletzt

Oldenburg
Symbolbild

TÖDLICHER UNFALL IN FRIESLAND Autofahrer erfasst mit Pkw 64-jährige Pedelecfahrerin

Jeversches Wochenblatt
Varel