Wiefelstede - Ende des Feriendienstes in den Kitas des Diakonischen Werkes in Wiefelstede. Seit Mitte Juli wurden bis zum 29. Juli angemeldete Kinder in den Kitas Am Breeden und Thienkamp betreut. Ganz wichtig für Eltern, die in den Ferien eben keine Betreuung für ihre Kinder haben.
„Wir sind mit 21 Kindern angefangen. In der letzten Woche waren es dann nur noch sieben“, sagt Marie Küpker, Mitarbeiterin in der Kita Thienkamp. Krankheitsbedingt seien einige Kinder früher aus der Betreuung ausgeschieden. Manche seien mit ihren Eltern in den Urlaub gefahren. „Wir hatten in der Gruppe hier eine schöne Zeit“, so Küpker.
40 Anmeldungen
Mehr Kinder wurden Am Breeden betreut. „Wir hatten 40 Anmeldungen“, sagt Julia Sander, stellvertretende Leiterin der Einrichtung hinter dem Wiefelsteder Schulzentrum. In zwei Gruppen waren die Kinder aufgeteilt. Mit dabei auch Kinder aus Gristede. Aus Spohle habe man keine Anmeldungen gehabt.
Die Kinder kannten sich vorher vielfach noch nicht. Aber: „Die kommen schnell klar miteinander“, sagt Julia Sander. Es sei interessant zu beobachten, wie sich die neue Gruppe entwickelt. „Da entstehen auch neue Freundschaften“, so die stellvertretende Leiterin. Von 7.30 bis 13 Uhr wurden die Kinder in der Einrichtung betreut. Vier Kräfte arbeiteten im Feriendienst Am Breeden.
Ein Mittagessen werde allerdings bei dem Ferienservice nicht angeboten, so Sander. „Die Kinder bringen sich etwas zu essen fürs Frühstück und zum Mittag mit.“ Kommende Woche haben die Kitas eine
Neues Kindergartenjahr
Am Montag beginnt das neue Kindergartenjahr. Insgesamt sei die Gemeinde im Kindertagesstättenbereich inzwischen sehr gut aufgestellt. Kinder mit einem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz könne dieser auch zur Verfügung gestellt werden, hieß es Ende vergangenen Jahres von Seiten der Verwaltung. Insgesamt verfügt die Gemeinde über 612 Kindergartenplätze (ab drei Jahre bis zur Einschulung). Unterm Strich stellt die Gemeinde 206 Krippenplätze zur Verfügung. 93 im Nordbereich (mit dem Kernort Wiefelstede) und 113 im Südbereich.
Während die Krippen- und Großtagespflegeplätze in der Gemeinde konstant seien, schwanke es bei den privaten Tagesmütterplätzen, so die Verwaltung. Tagesmütter kämen hinzu oder gäben ihre Tätigkeit auf. Auch können Tagesmütter beliebig Kinder aus anderen Gemeinden aufnehmen, ohne dass die Verwaltung Einfluss darauf hätte.
