Wiefelstede - „Ich habe hier ganz gezielt nach Holzarbeiten gesucht und bin auch fündig geworden.“ Antje Müller aus Wiefelstede ist am Wochenende zusammen mit ihrer Tochter beim ersten Kreativ-Markt des Ortsbürgervereins (OBV) Wiefelstede im Hof Kleiberg.
Die Idee zu dem Kreativ-Markt mit dem Namen „Kleiberger Kiste“ hatte Jessica Beeken, Vorstandsmitglied im OBV. „In den vergangenen Monaten hatten viele Menschen die Zeit, sich kreativ zu betätigen. Wir wollen ihnen mit der ‚Kleiberger Kiste‘ die Möglichkeit bieten, ihre Arbeiten vorzustellen und auch zu verkaufen.“
Bei den Vorstandsmitgliedern um die Vorsitzende Dana Neumann fand sie mit ihrem Vorschlag schnell Gehör. „Wir waren sofort begeistert. Wir wollen im Ort neue Angebote schaffen und damit auch als OBV ein bisschen Flagge zeigen“, so Dana Neumann.
21 Aussteller
Insgesamt 21 Aussteller haben sich mit ihren Sachen, die von Töpferartikel und Holzarbeiten über Gestricktes und Gehäkeltes bis hin zu Filzarbeiten und Dekorationsartikel reichen, an dem ersten Kreativ-Markt beteiligt.
Die Resonanz ist an diesem Tag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr riesig. Bereits kurz nach der Eröffnung am Mittag sind viele Besucher da, um sich in Ruhe umzuschauen. „Ich finde es super, dass es dieses Angebot in unserem Ort gibt“, sagt Antje Müller.
Sie nimmt sich mit ihrer Tochter viel Zeit, um die vielen unterschiedlichen Arbeiten anzuschauen.
Wiederholung gewünscht
Eine Wiederholung des Kreativ-Marktes würde sie sich ebenso wünschen wie Britta, die sich ebenfalls die Zeit nimmt, die „Kleiberger Kiste“ zu besuchen.
„Es ist eine gute Idee, etwas durchzuführen, wo jeder herumstöbern kann. So etwas hat bisher in Wiefelstede gefehlt.“ Das sollte in jedem Fall öfter stattfinden, wobei sie sich auch einen Flohmarkt auf dem Schützenplatz vorstellen könne.
So weit denken die Organisatoren des OBV Wiefelstede allerdings noch nicht. „Erst wollen wir in den nächsten Tagen diesen ersten Markt auswerten. Wenn dann die Unterstützung da ist, könnte ich mir vorstellen, die ‚Kleiberger Kiste‘ bis zu viermal im Jahr durchzuführen“, blickt Jessica Beeken in die nähere Zukunft.
