Wiefelstede - Auch Wiefelstede liegt bei diesen Kommunalwahlen voll im Trend: Bei der Stimmabgabe für Landrat, Kreistag, Bürgermeister und Gemeinderat per Brief kann ein neuer Rekord verzeichnet werden. Wie Wiefelstedes Wahlleiter Tobias Habben am Donnerstagmittag berichtete, kratzte man da schon bei den Briefwählern an der 3000er-Marke. „Da sind wir nicht mehr weit von entfernt“, so Habben. Und am heutigen Freitag werden sicher noch weitere Umschläge eingehen. Im ganzen Land nehmen die Briefwahlen kontinuierlich zu. Corona habe jetzt noch sein Übriges getan, wie Wiefelstedes Wahlleiter vermutet.
Zum Vergleich: Bei der vergangenen Kommunalwahl vor fünf Jahren zählte man im Rathaus 1400 Briefumschläge mit Stimmzetteln. Das ist jetzt schon mehr als eine Verdoppelung. Entsprechend haben die Wahlverantwortlichen in der Verwaltung reagiert. Die Anzahl der Briefwahlhelfer sei massiv aufgestockt worden, so Tobias Habben. 44 fleißige Helfer werden am Sonntag, 12. September, ab 18 Uhr die Briefumschläge öffnen und die Stimmen für die vier Abstimmungen auszählen.
Grundsätzlich ist bis zum heutigen Freitag 18 Uhr die Briefwahl möglich, so Habben. Aber es gibt auch Ausnahmetatbestände. Sollte jemand erkranken, so dass er das Wahllokal nicht aufsuchen kann, kann er einer Vertrauensperson eine Vollmacht erteilen, die dann die Briefwahlunterlagen im Wiefelsteder Rathaus abholt. Das ist auch am Samstag, 11. September, besetzt, wie Tobias Habben sagt.
Am Wahltag selbst werden der Wahlleiter und sein Kollege Bernd Rohloff alle 20 Wahllokale in der Gemeinde am Vormittag abfahren und die Helfer begrüßen sowie für eventuell auftauchende Fragen zur Verfügung stehen, so Habben.
