Wiefelstede - Seit Wochen hängt im Wiefelsteder Heimatmuseum eine neue Ausstellung. „Lebensgefühl Heimat – Wiefelstede“ heißt die Schau. Nur: Niemand darf sie sehen. Was nicht an den ausgestellten Exponaten liegt, sondern natürlich an Corona. Das Museum ist für das breite Publikum geschlossen.
Eigentlich hätte die Ausstellung bereits Anfang Dezember vergangenen Jahres an den Start gehen sollen. Ohne Corona wären die Fotos und Tafeln Anfang Februar wieder abgehängt worden, um Platz für eine neue Schau zu machen.
60 Rückmeldungen
Mit „Lebensgefühl Heimat – Wiefelstede“ wollte Organisator Eckard Klages erfahren, welche Gefühle die Wiefelsteder mit ihrer Heimat verbinden und was für ein Verhältnis sie dazu haben. Angeschrieben hat Eckard Klages nicht nur Menschen, die in der Gemeinde wohnen, sondern auch Personen, die längst auch Wiefelstede weggezogen sind. Und wichtig sei ihm auch gewesen, dass alle Generationen in der Schau zu Wort kommen.
Über 60 Rückmeldungen hat Klages bekommen. Darunter sind beispielsweise Bürgermeister Jörg Pieper, Bundestagsabgeordneter Dennis Rohde, Landtagsabgeordneter Jens Nacke, aber auch ganz „normale“ Wiefelsteder, die kein Amt inne haben. Sogar eine ehemalige Schülerin des Wiefelsteder Lehres habe geantwortet. Die lebt heute in Süditalien. Jetzt warten die Verantwortlichen darauf, dass endlich Publikum kommen darf.
