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Retter in Wiefelstede Standort für Wehren scheint gefunden

Jens Schopp

Wiefelstede/Metjendorf - Es scheint, als sei ein Standort für das dringend benötigte Gerätehaus für die Metjendorfer Ortsfeuerwehr gefunden. Und idealerweise zieht die Feuerwehr Neuenkruge-Borbeck gleich mit ein. So wünscht es sich zumindest die Verwaltung, wie Bürgermeister Jörg Pieper am Dienstag im Feuerwehr-Ausschuss vortrug.

Im Feuerwehrhaus in Metjendorf herrscht akute Raumnot. „Parkplätze fehlen ebenfalls vor dem Gerätehaus an der Metjendorfer Landstraße“, so Gemeindebrandmeister Heiko Bruns.

Gerätehaus in Heidkamp

Als möglicher neuer Standort ist nun ein Gelände an der Heidkamper Landstraße/Ecke Kornweg ins Visier genommen worden. Der Eigentümer sei auch bereit zu verkaufen, so der Bürgermeister. Und ein baurechtliches Problem sei ebenfalls geklärt. Der Acker liegt im sogenannten Außenbereich. Feuerwehrhäuser seien nach dem Baurecht nicht privilegiert und dürften streng genommen eigentlich dort nicht gebaut werden. Die Gemeinde wandte sich an den Landkreis. „Wir haben dort eine Bauvoranfrage gestellt“, so Pieper. Ende des Jahres habe es eine positive Rückmeldung in Form eines Vorbescheides gegeben, dass die Gemeinde dort ein neues Domizil für die beiden Ortswehren bauen dürfe.

Damit einhergehen solle eine enge Kooperation oder Fusion der beiden Löschgruppen Metjendorf und Neuenkruge-Borbeck. In den ersten Gesprächen sei es zu „keinem einheitlich positiven Ergebnis“ gekommen, wie sich der Bürgermeister im Ausschuss ausdrückte. Mit der Vorlage des Feuerwehr-Bedarfsplanes im vergangenen Herbst, sei die Diskussion noch mal in Gang gekommen, berichtete Jörg Pieper. Aber wegen Corona seien keine weiteren Gespräche zwischen den beiden Wehren und der Gemeindeverwaltung möglich gewesen, so der Bürgermeister.

Wehr-Chef optimistisch

Auf die Stimmung hinsichtlich einer Fusion der beiden Wehren im Süden angesprochen, gibt sich Gemeindebrandmeister Heiko Bruns durchaus optimistisch. „Wenn ich es in Farben ausdrücken soll, würde ich sagen hellgrün.“ Er hofft, dass die Gespräche zwischen Verwaltung und Wehren bald wieder aufgenommen werden können.

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