Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Planung überarbeitet In Bad Zwischenahn bleiben deutlich weniger Flächen für neue Windräder

Wo in der Gemeinde Bad Zwischenahn können Windräder gebaut werden? Mit den möglichen Flächen beschäftigt sich der Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt. (Symbolbild)

Wo in der Gemeinde Bad Zwischenahn können Windräder gebaut werden? Mit den möglichen Flächen beschäftigt sich der Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt. (Symbolbild)

Jan Woitas/dpa

Bad Zwischenahn - Fünf Flächen hatte die Gemeinde Bad Zwischenahn als mögliche Standorte für neue Windräder ausgemacht. Jetzt ist klar: Zwei davon werden sich nicht halten lassen. Insgesamt geht deutlich mehr als die Hälfte der Gesamtfläche verloren. Was das bedeutet und wie es jetzt weitergeht, damit wird sich der Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt beschäftigen, der am Dienstag, 13. Juni, um 17 Uhr im Haus Brandstätter (Kuppelsaal, Am Brink 5) tagt.

Die Gemeinde Bad Zwischenahn ist wie die anderen Ammerland-Kommunen gerade dabei, einen Teilflächennutzungsplan für die Windenergie aufzustellen. Darin wird festgehalten, welche Flächen für neue Windräder in Frage kommen. Im Vorentwurf waren Teilbereiche in Klein Garnholt, Aschhausen, Dänikhorster Moor, Ekernermoor und Querenstede vorgesehen.

Stellungnahmen

Dazu konnte die Öffentlichkeit im Spätsommer Stellung nehmen. Diese Möglichkeit wurde von Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt, auch die zwei Bürgerinformationstage waren mit mehr als 170 Personen gut besucht. Zudem haben sich Behörden und Träger öffentlicher Belange zu den Plänen geäußert.

Die Ergebnisse hat die Verwaltung nun abgewogen und einen überarbeiteten Entwurf vorgelegt. Wie aus den Sitzungsunterlagen hervorgeht, ist das Ergebnis: Die Teilbereiche A (Klein Garnholt) und C (Dänikhorster Moor) fallen weg. Beide mussten aus verschiedenen Gründen (unter anderem Abstand zur Autobahn und Naturschutz) verkleinert werden und erreichen so keine Konzentrationswirkung mehr. Dafür müssten dort mindestens zwei Windräder Platz finden. Die anderen Teilflächen haben sich in ihrer Größe geringfügig geändert.

81,15 Hektar

Vom Vorentwurf zum Entwurf haben sich damit die infrage kommenden Flächen deutlich reduziert: von 1,64 Prozent des Gemeindegebietes (212,7 Hektar) auf 0,63 Prozent (81,15 Hektar).

Es ist zwar nicht festgelegt, welchen Anteil die Gemeinden erbringen müssen, aber der Landkreis muss bis Ende 2026 insgesamt ein vorgeschriebenes Flächenziel (1,32 Prozent des Kreisgebietes) erreichen. Sollte das über die vorangehende Planung der Gemeinden nicht gelingen, müsste der Landkreis Ammerland in einem zweiten Schritt zusätzliche Flächen ausweisen.

Die Gemeinde Bad Zwischenahn muss ihre Planung bis zum 31. Januar abschließen. Sollte der Ausschuss sich für den Entwurf aussprechen und der stets nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss zustimmen, werden die Pläne ein zweites Mal öffentlich ausgelegt.

Tankstelle und „Tiny Forests“

Der Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt wird sich neben der Windenergie mit zwei weiteren Themen beschäftigen. Auf der Tagesordnung steht auch die Änderung eines Bebauungsplans, die den Bau einer neuen Tankstelle in Aschhausen an der Käthe-Kruse-Straße ermöglichen soll. Das Emder Unternehmen „Score“ hatte dort ein Grundstück gekauft. Außerdem wird über „Tiny Forests“ beraten. Hier geht es um einen Vorschlag für eine erste Fläche, auf der ein solcher „kleiner Wald“ entstehen könnte.

Marlis Stein
Marlis Stein Redaktion Westerstede
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. Der sächsische SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Matthias Ecke, ist beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten am späten Freitagabend schlugen vier Unbekannte auf den 41-Jährigen ein, wie Polizei und Partei am Samstag mitteilten.

SCHUTZ VON POLITIKERN Innenminister wollen schärfere Strafen prüfen

Dpa
Potsdam
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg
Meinung
Landwirte protestieren am Rande einer Veranstaltung der Grünen. Die Ampel zieht viel Kritik auf sich.

FORDERUNGSKATALOG AUFGESTELLT Darum sind die Landwirte weiterhin wütend auf die Politik

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover