• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Für Straße Im Ammerland: Hier sollen 105 Bäume abgeholzt werden

14.01.2017

Kleefeld Die Ausschreibung wird derzeit erarbeitet, Ende Februar ist es so weit: Dann sollen 105 Eichen und Birken an der Kleefelder Alpenrosenstraße gefällt werden. Durch die Fällaktion werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das 450 Meter lange Teilstück zwischen Jeddeloher Damm und Wiesenweg von Grund auf saniert und die Fahrbahn verbreitet werden kann. Die Maßnahme soll spätestens im Sommer beendet sein. Derzeit weist die Straße derartige Versackungen und Verwerfungen auf, dass nicht nur Tempo 30 km/h angeordnet, sondern das zulässige Gesamtgewicht der Fahrzeuge auf fünf Tonnen beschränkt wurde.

Wie Reiner Knorr vom neuen Fachbereich Gemeindeentwicklung bei der Gemeinde ausführt, solle der Körper der Moorstraße grundlegend saniert werden, um die Folgekosten einzudämmen. Das vorhandene Pflaster solle aufgenommen und alle Bäume im Bermenbereich gerodet werden. Notwendig sei die Fällaktion, weil man den beidseitig der Straße noch vorhandenen Torf in einer Breite von rund zwei Metern auskoffern und durch Füllsand ersetzen wolle. Die Grabenböschungen sollen dann neu hergerichtet und die Fahrbahn von 4,15 auf 4,70 Meter erweitert werden. Zusätzlich sollten 40 Zentimeter breite Gitterplatten an beiden Straßenrändern verlegt werden. Außerdem solle das Höhenniveau der Straße um 50 Zentimeter gesenkt werden. Die Kosten für das Projekt werden sich auf rund 240.000 Euro belaufen.

Die Politik hatte diesem Vorschlag zunächst nicht zugestimmt. Sie hatte sich dafür ausgesprochen, dass das Straßenpflaster aufgenommen und wieder höhen- und fluchtgerecht verlegt werde. Die vorhandene Straßenbreite sollte erhalten bleiben. Drei Buchten zum Ausweichen des Gegenverkehrs sollten geschaffen und möglichst wenige Bäume gefällt werden. Für die Herrichtung der Buchten wären das 15 gewesen. Diese Variante hätte rund 160 000 Euro gekostet.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Verwaltung hielt die 160 000-Euro-Variante für keine dauerhafte Lösung. Der Straßenkörper würde weiterhin durch den starken Verkehr auseinandergedrückt, so dass sich innerhalb weniger Jahre wie nach der Neupflasterung 2009 wieder Straßenschäden einstellen würden, hieß es.

Eine Rolle habe nach Angaben von Knorr auch die Straßenausbausatzung der Gemeinde gespielt. Geprüft werden musste, ob die wenigen Anlieger an diesem Teilstück für die Sanierung finanziell herangezogen werden mussten. Da es sich bei dem nun geplanten Ausbau satzungsrechtlich um eine Teilsanierung handele, würden die Anlieger nicht herangezogen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2605
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.