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Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
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Entscheidung In Erfurt
Neuwahlen in Thüringen im April 2021 – MP-Wahl im März

NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Alles im Plan nördlich der Bahn

04.02.2017

Augustfehn Die Planungen für das rund 30 Hektar große Baugebiet zwischen dem Wohnpark am Augustfehn-Kanal und der Burgstraße in Hengstforde nördlich der Bahngleise gehen gut voran. Über den aktuellen Stand informierte die Gemeinde Apen am Mittwochabend im Rathaus im Rahmen einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung. Den Ausführungen von Apens Bauamtsleiter Rolf Siems sowie Dörthe Meyer und Marcel Kupczyk von der zuständigen Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) zum aufgestellten Bebauungsplan folgten rund 25 Bürgerinnen und Bürger, die meisten von ihnen Anwohner. Anschließend gab es ausreichend Gelegenheit für Fragen.

Lärmschutz noch nötig

Auf dem Areal sollen klassische Einfamilienhäuser entstehen sowie kleine Wohneinheiten von 50 bis 60 Quadratmetern. Auch barrierefreies bzw. seniorengerechtes Wohnen ist vorgesehen. Zudem sollen Zuzügler hier Mietraum finden. „Der hier angebotene Wohnraum soll bezahlbar sein. Wir wollen ortsverträgliche Preise aufrufen“, betonte Rolf Siems. Neusten Gutachten zufolge spreche nichts gegen eine städtebauliche Entwicklung auf dem Areal, erklärte Dörthe Meyer.

Geplant sei eine abschnittsweise Entwicklung. Circa 300 Grundstücke sollen entstehen, so Meyer. Eine schalltechnische Untersuchung (itap GmbH) habe ergeben, dass der Lärmpegel an der Grenze zur Bahnlinie in der Zeit von 22 bis 6 Uhr über dem zulässigen Grenzwert liegt. „Hier werden wir in Sachen Lärmschutz natürlich aktiv werden“, sagte Meyer. Vorstellbar sei u.a. eine Lärmschutzwand.

Eine Vermessung des Höhenprofils bzw. eine Analyse zur Oberflächenentwässerung durch das Ingenieurbüro Börjes habe ergeben, dass kein neues Regenrückhaltebecken notwendig sei, sagte Meyer. Das bestehende Becken plus Gewässer (ca. 2200 Kubikmeter) an der Burgstraße könne stattdessen vergrößert werden (auf 7000 Kubikmeter). Die einzelnen Baubereiche sind durch Gräben bzw. Wasserzüge voneinander abgegrenzt.

Besonders auch die Verkehrsführung und die neue Brücke über den Kanal beschäftigen die Anlieger. Die neue Brücke für den Autoverkehr wird nördlich auf der leerstehenden Parzelle gegenüber der Friedenskirche geplant. Auf diesem Areal können außerdem Parkplätze entstehen, da diese dort rar sind. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 – eventuell auch schon 2017 – könne mit dem Bau der Brücke begonnen werden, so Siems. Der Abriss der Barre-Brücke und der Ersatz durch eine Fußgängerbrücke sind weiterhin vorgesehen.

Gute Anbindung

Damit die Fahrzeuge nicht auf der Straße „Am Kanal“ Richtung Norden fahren, um zur neuen Brücke zu gelangen, soll eine 12 bis 13 Meter breite Straße von Norden nach Süden durch das Baugebiet führen mit Anbindung an die Kastanienstraße.

Der Verkehr soll in erster Linie über die Stahlwerkstraße abgeleitet werden. Eine Verkehrsuntersuchung (Zacharias Verkehrsplanungen) habe ergeben, dass es auf der Stahlwerkstraße täglich rund 5800 Kfz-Fahrten gibt, so Meyer. Die Spitzenstunden liegen zwischen 8 und 9 Uhr (6,5 Prozent) sowie 17 bis 18 Uhr (9,8 Prozent). Durch das neue Wohngebiet werden zusätzlich täglich 1960 Kfz-Fahrten erwartet. „Die neue Anbindung über die Brücke verfügt über eine gute Leistungsfähigkeit. Längere Rückstauungen und Wartezeiten sind nicht zu erwarten“, zitierte Dörthe Meyer aus der Untersuchung. Eine Anbindung sei ohne bauliche Maßnahmen für Linksabbieger möglich.

Am 20. Juni muss der Rat über den Bebauungsplan entscheiden. Im April/Mai wird noch eine öffentliche Auslegung stattfinden, so dass Bürger sich einbringen können.

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Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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