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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Sie wollen Plastik im Alltag vermeiden

20.04.2019

Ammerland Plastik ist in aller Munde. Bedauerlicherweise ist das nicht nur im übertragenen Sinne gemeint. Mittlerweile ist es erwiesen, dass wir über unsere Nahrung Mikroplastik aufnehmen. Und seit Bilder von in Plastikmüll gehüllten Tieren und plastikvermüllten Stränden um die Welt gehen, dürfte wohl jedem klar sein, dass Plastik zu einer ernstzunehmenden Bedrohung unseres Planeten geworden ist.

Trotz des neuen Verpackungsgesetzes, das vornehmlich die Recyclingrate der Plastikverpackungen erhöhen wird, sollte es oberstes Ziel für uns als Verbraucher sein, Plastikmüll zu vermeiden und den Gebrauch von Plastik zu reduzieren. Der Plastikverzicht jedes Einzelnen ist nämlich letztlich ein großer Gewinn für alle. Bereits mit einfachen Mitteln lässt sich Plastik im Alltag vermeiden. Wertvolle Tipps dazu hat in den vergangenen Monaten eine Arbeitsgruppe im Ammerland erarbeitet.

Zwei Vorträge und ein Film

Zu drei Veranstaltungen lädt die Arbeitsgruppe „W.I.M. - Weniger. Ist. Machbar.“ im Zuge der Aktion „Plastiksparen im Ammerland“ ein. Den Auftakt bildet am Dienstag, 19. März, ein Vortrag in Wiefelstede. Dr. Dorothea Seeger vom BUND-Meeresschutzbüro referiert ab 19 Uhr im Rudolf-Bultmann-Haus, Kirchstraße 8, zum Thema „Plastik – weniger ist Meer“. Sie wird den Fragen nachgehen, woher der Meeresmüll kommt, welche Auswirkungen sich daraus für Mensch und Natur ergeben und was wir dagegen tun können.

Ein Filmabend ist für Donnerstag, 18. April, geplant. Ab 19 Uhr wird in der Scheune des Jaspershofs in Westerstede, Zum Stiftungspark 27, der Film „A Plastic Ocean“ gezeigt. Dieser Dokumentarfilm macht klar, wie dramatisch das Plastikmüll-Problem in den Meeren ist und erinnert uns da-ran, welch zerstörerische Folgen unsere Wegwerf-Kultur für den Planeten hat. Der Film läuft im englischen Original mit deutschen Untertiteln. Er dauert 100 Minuten und ist ab sechs Jahren frei-gegeben. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um deutschen Müll in Ghana geht es schließlich in einem Vortrag am Dienstag, 30. April, der wiederum ab 19 Uhr im Rudolf-Bultmann-Haus in Wiefelstede stattfindet. Zu Gast ist dann Thomas Perzul, Mitglied im Regionalen Ausschuss für entwicklungsbezogene Bildung der Ev. Kirchen in Niedersachsen. Er will den Zuhörern vor Augen führen, welche Folgewirkungen unser Verhalten für die Länder des globalen Südens hat.

Die Gruppe „W.I.M. - Weniger. Ist. Machbar.“, deren Mitglieder aus dem ganzen Ammerland kommen, beschäftigt sich mit der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele für eine globale, nachhaltige Entwicklung. Diese wurden auf der bislang größten Vollversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 festgelegt. Diese „Sustainable Development Goals“ (kurz: SDGs) stellen einen konkreten Fahrplan für Länder, Kommunen, Wirtschaft, Gemeinschaften und für alle Menschen auf einem zukunftsfähigen Weg in das Jahr 2030 dar.

Die Gruppe „W.I.M.“ hat als Auftaktprojekt ihrer Arbeit die Aktion „Plastiksparen im Ammerland“ ins Leben gerufen, mit der sie gleich mehrere der 17 Nachhaltigkeitsziele umsetzen will. Sie wird gefördert von der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen und von Engagement Global, Außenstelle Hamburg.

Die Tipps zur Vermeidung von Plastik im Alltag umfassen sämtliche Lebensbereiche. Sie setzen an beim Einkauf und dem damit verbundenen Problem des Verpackungsmülls. Sie geben Hilfestellung bei der Wahl von Kosmetik- und Pflegeprodukten und schließen auch den Bereich Gesundheit ein. Hinzu kommen Empfehlungen für einen plastikfreien Haushalt und allgemeine Tipps, wie sich Plastik vermeiden lässt.

Die Arbeitsgruppe möchte die Menschen im Ammerland ansprechen und motivieren, selbst aktiv zu werden und den eigenen Plastikverbrauch kritisch zu hinterfragen. Wir Verbraucher haben die Wahl, bestimmen und steuern mit unserem Einkaufsverhalten die Industrie sowie die weitere Entwicklung im Handel – wie zum Beispiel die Verpackung.

Ab diesem Mittwoch, 6. März, ruft die Arbeitsgruppe „W.I.M.“ deshalb im Ammerland zum „Plastikfasten“ auf, angelehnt an die Fastenzeit vor Ostern. Die NWZ unterstützt die Aktion und veröffentlicht ausführliche Tipps der Arbeitsgruppe, wie sich im Alltag Plastik vermeiden lässt und erklärt, warum der Verzicht auf Plastik kein Verlust, sondern ein Gewinn für alle Beteiligten ist.

Lesen Sie hier alle Tipps, wie sich Plastik vermeiden lässt.


     www.nwzonline.de/plastik-vermeiden 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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