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Analyse Der Ihk: Wirtschaft im Ammerland boomt weiter

04.01.2019

Ammerland Wie hat sich die Wirtschaft in der Region entwickelt. Wir stellen hier die wichtigsten Daten einer neuen IHK-Analyse vor.

Arbeitsplätze

42 000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gibt es mittlerweile im Ammerland. Allein zwischen 2007 und 2017 gab es ein Plus von mehr als 30 Prozent. Größter Sektor mit fast 10 000 Beschäftigten ist der Bereich „öffentliche Verwaltung und sonstige Dienstleistungen“. Das verarbeitende Gewerbe hat 8300 Mitarbeiter, Handel und Kfz-Gewerbe kommen zusammen auf 7700 Beschäftigte. Auf dem Bau arbeiten 4300 Menschen, im Gastgewerbe 1650 und in der Landwirtschaft sowie in Baumschulen 2700 Personen.

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Bei den Ausbildungsplätzen gab es in den vergangenen Jahren einen Zuwachs von 23 Prozent.

Kaufkraft

Spitzenreiter im Bereich der oldenburgischen IHK ist Bad Zwischenahn. 7322 Euro hat dort jeder Einwohner als einzelhandelsrelevante Kaufkraft zur Verfügung. Nur in zwei sehr kleinen Ortsteilen Harpstedts wurde eine höhere Kaufkraft ermittelt. Platz zwei im Ammerland geht nach Wiefelstede (6976 Euro), knapp vor Rastede (6920 Euro). In Edewecht liegt die durchschnittliche Kaufkraft pro Einwohner bei 6799 Euro, Westerstede folgt mit 6670 Euro. Schlusslicht ist Apen mit 6087 Euro.

Konstant ist die Zahl der Auszubildenden. 301 gibt es im Ammerland.

Unternehmen

Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg die Zahl im Ammerland um 7,1 Prozent. 8184 Firmen sind bei der IHK registriert. Die ganz große Mehrheit sind kleinere Betriebe mit nur wenigen Mitarbeitern bzw. Einzelunternehmen. Erfreulich niedrig ist die Zahl der Insolvenzen: Im ersten Halbjahr 2018 gab es lediglich neun. Spitze ist das Ammerland bei den Gründungen. Der Gründungsindex lag bei 33,4 – zehn Prozent über dem Landesschnitt.

Bevölkerung

Auch die Zahl der Einwohner steigt weiter. Vor einem Jahr lag sie bei 123 500 Menschen, ein Plus von 750 Personen innerhalb von zwölf Monaten.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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