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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Mehr Stellen als Arbeitssuchende – aber Fachkräftemangel

28.01.2020

Ammerland Mehr Beschäftigte, weniger Arbeitslose: Auch 2019 hat sich der Arbeitsmarkt im Oldenburger Land positiv entwickelt. Dr. Thorsten Müller, Leiter der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven, sprach in einem Pressetermin von einer „guten und erfreulichen Entwicklung“.

Im Agenturbezirk Oldenburg-Wilhelmshaven, der die Landkreise Ammerland, Oldenburg, Friesland und Wesermarsch sowie die drei kreisfreien Städte Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst umfasst, verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 1155 (4,8 Prozent) auf 23 105.

Im Landkreis Ammerland waren in 2019 insgesamt 44 242 Personen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Rückblick: Noch in 2018 waren es weniger, nämlich 43 248 Arbeitnehmer. Wie stark sich der Arbeitsmarkt im Ammerland verändert, zeigt der Blick ins Jahr 2011 noch wesentlich deutlicher: Laut Statistischem Bundesamt waren es bis zum Stichtag am 30. Juni nur 35 421 Beschäftigte. Knappe Zehntausend mehr also in zehn Jahren.

Verbesserte Quote

In 2019 waren 2406 Personen arbeitslos gemeldet, das waren 95 weniger als im Jahr davor. Auch die generelle Arbeitslosenquote hat sich deshalb verbessert, um 0,2 Prozentpunkte auf dann 3,6 Prozent.

Insgesamt 2797 Stellen waren auf dem Ammerländer Arbeitsmarkt angezeigt worden, das waren 2,1 Prozent weniger als in 2018. Bei diesen Zahlen wird auch offenbar: Es gibt mehr offene Stellen als Arbeitssuchende.

Hier ein Blick auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2018 der einzelnen Ammerland-Gemeinden: Beschäftigt waren in Apen 2754 Personen, in Bad Zwischenahn 9717, in Edewecht 6114 und in Rastede 7818 Arbeitnehmer. Obwohl in Westerstede nicht eklatant mehr Menschen wohnen als beispielsweise in Edewecht oder Rastede, sind die Zahlen der Beschäftigten hier enorm viel höher: 10 955 Beschäftigte gab es in 2018. Diese Zahl erklärt sich durch den großen Arbeitgeber Ammerland-Klinik.

Besonders gefragt waren in 2019 Umschulungen, mit denen sogenannte Helferinnen und Helfer einen Berufsabschluss nachholen können. Vor allem in den Brachen Alten- und Gesundheitspflege wurde davon unter dem Stichwort „Qualifizierungschancengesetz“ Gebrauch gemacht.

Prognose für 2020

Auch eine Prognose für die Entwicklung im Jahr 2020 kann bereits gestellt werden: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit prognostiziert für den Bezirk der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven, dass die Arbeitslosigkeit im Jahr 2020 erneut leicht sinken wird, während der Beschäftigungsaufbau weitergeht, wenngleich in geringerem Umfang als 2019. Nach dieser Prognose würde die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um ein Prozent steigen, die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt um knapp ein Prozent sinken.

Der Bedarf an Fachkräften und Spezialisten wird demnach einigen Branchen wie z.B. im IT-Bereich, in der Pflege sowie im Gesundheitswesen weiterhin hoch bleiben, da diese Nachholbedarf haben, zudem ist die Beschäftigungsentwicklung in der Pflege von der Konjunktur abgekoppelt.

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Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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