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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Hier lauern die meisten Funklöcher

02.07.2018

Ammerland In Großstädten kennt kaum noch jemand dieses Wort: Funkloch. Im Ammerland steckt man mehr drin, als einem lieb ist. Im Herbst hatten die NWZ und der Landkreis die Menschen in der Region aufgefordert, Funklöcher zu melden. Mit einem Fachbüro erstellte der Landkreis dann ein Funkloch-Kataster.

Doch nicht nur im Ammerland gibt es die Funkloch-Probleme. Im ganzen Nordwesten ärgern sich die Menschen über abgehackte Telefongespräche, nicht verschickte Nachrichten über Whatsapp oder eine plötzlich stoppende Navigation bei Googlemaps. Zusammen mit den anderen Kreisen hat das Ammerland deshalb die Mobilfunkinitiative Nordwest gegründet. Mit den gesammelten Daten wollen die Kreise nun Druck ausüben auf die Netzbetreiber – und die Bundespolitik mit ins Boot holen.

Die meisten Daten aus der Studie sind aus wettbewerbsrechtlichen Gründen vertraulich. Wo hat welcher Anbieter Lücken? Wo sind Sendemasten geplant? Wie viele werden überhaupt betrieben? Diese Zahlen will der Landkreis nicht veröffentlichen. Aber: Es gibt einige allgemeine Aussagen aus der Studie:

2G-Netz

Im ältesten 2 G-Netz (auch E- bzw. GPRS-Netz) bestehen in Westerstede einzelne Funklücken unterschiedlicher Größe. Auffällig sind hier die Bereiche entlang der Kreisstraße 114 (Halsbeker Straße), der K 117 (Ihauser Straße), der K 115/116 (Wittenheimstraße) und der L 820 im Bereich Linswege.

In Rastede sind kleinere Bereiche in Loy, nördlich der B 211, betroffen. Zum Surfen mit dem Smartphone eignet sich das sehr langsame E-Netz allerdings auch bei ausreichender Netzabdeckung kaum.

3G-Netz

Im 3 G-Netz (UMTS) sind bei allen drei Anbietern (Telekom, Vodafone, O2) größere Funklücken in allen Gemeinden zu erkennen. Da es sich bei dieser Technik um eine sog. „Übergangstechnologie“ handelt, ist nicht davon auszugehen, dass die 3 G-Netze weiter ausgebaut werden.

4G-Netz

Im 4 G-Netz (LTE) gibt es ebenfalls Versorgungslücken in den aufgeführten Bereichen der Gemeinden Westerstede und Rastede. Hinzu kommt eine weitere Funklücke nordöstlich von Rastede in Bereich der K 132 und eine im Zentrum von Bad Zwischenahn entlang der L815 (zwischen Georgstraße und Aue-Godensholter Tief).

Im 4 G-Netz haben die Betreiber noch bis Ende 2019 Zeit, um die Versorgungsauflagen der LTE-Lizenzen zu erfüllen. Wer ein Smartphone besitzt und damit ins Internet geht, ist mittlerweile auf eine stabile LTE-Versorgung angewiesen. Die alten 2 G- und 3 G-Netze eignen sich nicht wirklich zum Surfen im Internet.

Das Spektrum der Unterversorgung liegt laut Studie derzeit beim 2 G-Netz zwischen 3,7 und 5,6 Prozent und beim 4 G-Netz zwischen 5,2 und 9,9 Prozent.

Aktuell geht die Kreisverwaltung davon aus, dass die Netzbetreiber ihre Versorgungspflichten erfüllen werden. Dann dürfte auch im Ammerland Ende 2019 das Wort „Funkloch“ keine Rolle mehr spielen.

Funklöcher im Nordwesten (Stand: 23.Oktober 2017)

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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