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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wo das Ammerland von der EU profitiert

17.05.2019

Ammerland Wenn am 26. Mai die Wahllokale öffnen, werden die Wähler die Zusammensetzung des EU-Parlaments mitbestimmen. Doch was bewirkt die EU Positives vor Ort im Ammerland?

„Eine Menge“, weiß Hilke Hinrichs, Sprecherin der in Westerstede angesiedelten Leader-Geschäftsstelle Ammerland. Denn allein durch das EU-Programm fließen in die Region Parklandschaft Ammerland, zu der Westerstede, Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede und Wiefelstede gehören, 2,1 Millionen Euro in verschiedene Projekte. Seit 2014 wurden bereits 50 Vorhaben umgesetzt, mindestens weitere 20 folgen. Bis zum Ende der Laufzeit 2020 wird sich also noch vieles tun.

Was für Projekte sind das denn? „Ganz unterschiedliche“, sagt Hinrichs. Gemeinden profitierten davon ebenso wie Vereine und weitere Antragsteller. So wurde beispielsweise in Westerstede die Ausstattung der großen Club-Draisinen mit E-Antrieb aus diesem Topf mitfinanziert und ein öffentlicher Bouleplatz in Klein Scharrel hergerichtet. Das Casa Mehrgenerationenhaus in Metjendorf erhielt einen Freiluft-Fitnesspark und die Reetdächer der Vereine in Westerloy und Halsbek wurden neu eingedeckt.

Auch etliche Wanderwege wurden angelegt oder ausgeschildert sowie der Kirchweg von Mansholt nach Wiefelstede aufgewertet. Vieles wurde für Natur und Umwelt getan, erklärt Hinrichs und nennt zahlreiche Pflanzaktionen, darunter auf dem Westersteder Jaspershof oder in Scheps, wo eine Streuobstwiese angelegt wurde.

In Ocholt wurde ein Friedwald geschaffen und das Kapellendach saniert. Der ambulante Hospizdienst erhielt Unterstützung beim Ausbau und der Ausstattung seiner Räumlichkeiten. Das und noch viel mehr wurde bereits verwirklicht.

Und wie setzt sich die finanzielle Unterstützung zusammen? Vorhaben der Gemeinden müssten zur Hälfte kofinanziert werden, Vereine könnten mit einer 60-prozentigen EU-Förderung rechnen, 15 Prozent schießen die fünf Ammerland-Gemeinden aus einem gemeinsamen Topf hinzu. „Die Antragsteller bringen finanzielle und praktische Eigenleistung ein“, erklärt Hinrichs das Prinzip. Kleinere Summen unter 5000 Euro würden nur aus dem Ammerland-Topf gefördert. So könnten selbst kleine Wünsche erfüllt werden, etwa eine Schutzhütte in Kayhauserfeld oder ein Beamer und eine Leinwand im Jugendzentrum Ocholt.

Können noch weitere Vorhaben beantragt werden? „Grundsätzlich ja“, sagt Hinrichs. Informationen erhalten Interessierte online oder bei der Koordinatorin Marlies Puls vom Regionalmanagement. Sie ist unter Telefon   04 41/80 99 444 erreichbar. Auf der Homepage finden sich auch ausführlichere Informationen zu einzelnen Projekten.


  www.leader-ammerland.de 
Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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