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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

SERIE: An der Mosel auch gleich verlobt

25.07.2009

BOKEL „Eigentlich wollte ich mir damals – das war 1956/57 – einen Heinkelroller kaufen. Dann aber brachte die Firma Goggo ein neues Coupe auf den Markt – und mir war klar: Das möchte ich haben. Ich hatte bereits einige Jahre in Dortmund und Peine gearbeitet und dort gutes Geld verdient – und da auch meine Frau Gerda, mit der ich damals noch befreundet war, zustimmte, konnte das Geschäft gemacht werden.

Ich arbeitete damals bei Bartels in Bokel, und Heinz Bartels hatte sich bereit erklärt, mir beim Kauf zu helfen, denn damals gab es noch 80 DM Provision. Die haben wir uns dann geteilt, denn 40 DM waren in jenen Jahren eine Menge Geld. Gemeinsam fuhren wir zur Firma Braasch in Oldenburg und haben uns den Zweitakter mit 300 Kubikzentimeter Hubraum angeschaut. Bestellt werden konnte das Coupe zweifarbig – und hellblau mit weißem Dach sollte es werden. Für den „kleinen Mann“ – zumal wenn er noch jung war – war ein solches Vehikel damals ein Traumauto. Es muss so um die 4000 DM gekostet haben und nach kurzer Lieferzeit war ich der fünfte Mensch in Bokel, der überhaupt ein eigenes Auto fuhr.

So rief ein solches Fahrzeug denn auch entsprechendes Interesse hervor. Wenn es auf dem Hof stand, dann konnte es dementsprechend vorkommen, dass Interessierte mit dem Fahrrad vorbeikamen und sich das Auto anschauten.

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Damals war ich Fan des VfB Oldenburg und mit dem neuen Wagen hatte ich nun Gelegenheit, auch zu den Auswärtsspielen zu fahren. Im August desselben Jahres haben Gerda und ich dann unseren ersten Urlaub mit dem eigenen Wagen an der Mosel verbracht – und es war wie im Traum.

Zelten in Winningen, dann die Mosel aufwärts. In Trier haben wir Ringe gekauft und waren nun verlobt – und keiner hatte es gewusst. Viele Schwarzweiß-Fotos erinnern uns noch heute an diese schöne Zeit.

Nach dem Urlaub schafften wir „Extras“ fürs Auto an: Ein Radio wurde eingebaut, Weißwandreifen mussten drauf, vorne auf der Stoßstange wurden zwei Gleichklanghupen angebracht, die damals noch nicht verboten waren. Oben vor der Windschutzscheibe wurde eine moderne Sonnenblende angebracht, die von Hand verstellbar war – alles Dinge, die teuer waren.

Die Heizung im Goggo war übrigens sehr schlecht. Fuhr man im Winter mal nach Oldenburg, dann wurde der Wagen nicht warm: So manches Mal haben wir dann ganz schön gebibbert.“

www.NWZonline.de/

erstesauto-rastede

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