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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

An Prüfungsstress schon mal gewöhnen

06.02.2009

ROSTRUP „Wenn es um Sorgfalt geht, dann machen die Mädchen den Jungs noch was vor“, weiß Wilfried Reins. Der Landwirt ist einer von 17 ehrenamtlichen Prüfern, die am Donnerstagvormittag dem landwirtschaftlichen Nachwuchs beim Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend in den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Rostrup auf die Finger geschaut haben. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre bundesweit ausgerichtet. Zu den Prüfungen auf Kreisebene hatte der Ammerländer Landvolkverband eingeladen.

Theorie und Praxis gefragt

Für die 60 Schülerinnen und Schüler des zweiten und dritten Lehrjahres galt es, sich in agrarwirtschaftlicher Theorie und Praxis zu beweisen. In vier Gruppen aufgeteilt mussten die angehenden Landwirte im theoretischen Teil des Wettbewerbs zunächst berufsorientierte Fragen beantworten. „Es müssen beispielsweise Futter- und Werkmittel bestimmt werden, oder auch Bereiche des Skeletts einer Kuh“, erklärte Klaus Achenbach, Lehrer für Landwirtschaft an der BBS.

Ebenso hieß es für die Schülerinnen und Schüler, Aufgaben zur Allgemeinbildung zu bewältigen. „Hier geht es darum zu wissen, was es mit der Gewaltenteilung im Bund auf sich hat und welche Organe der Europäischen Union zugeordnet werden. Das ist für Landwirte genauso wichtig“, meinte Achenbach.

Bereits während des Unterrichts konnten sich die Nachwuchslandwirte auf die weiteren Wettbewerbsaufgaben vorbereiten. So etwa auf den eigenständig erarbeiteten Vortrag. Unter dem Thema „Ich werde Landwirt, weil...“ sollten die Schülerinnen und Schüler einer Prüferkommission, in welcher auch Mitglieder der einzelnen Ausbildungsbetriebe vertreten waren, ihre Beweggründe für ihren Berufswunsch erläutern. „Ziel des Wettbewerbs ist es, dass die Schüler sich selbst besser einordnen können“, erklärte Klaus Achenbach. Da dies eine „Prüfung ohne Folgen“ sei und die Teilnahme auf freiwilliger Basis erfolge, „können die Schülerinnen und Schüler sich an Prüfungssituationen und Prüfungsstress schon mal gewöhnen, bevor es an die Abschlussprüfungen geht.“ Davon ist auch Magrit Rohlfs vom Ammerländer Landvolkverband überzeugt. „Hier sieht man, ob jemand noch etwas nachholen muss.“

Technikbegeisterte Frauen

Im praktischen Teil standen die Nachwuchslandwirte mächtig unter Zeitdruck. Innerhalb von 30 Minuten galt es, das Anschlusskabel für einen Traktor mit Anhänger zu reparieren. Technische Begeisterung zeigten dabei auch die sechs Damen unter den angehenden Landwirten. So hatte Jennifer Meyer (21) keine Schwierigkeiten: „Man muss aber sehen, dass man schnell vorankommt und die Zeit einhält.“

Schlussendlich hatten jedoch die Männer die Nase vorn. Aus den vier angetretenen Gruppen qualifizierte sich der jeweils Gruppenbeste für die nächste Runde des Berufswettbewerbs auf Bezirksebene. Aus der Gruppe A zeigte Hillrich Goeman die insgesamt besten Leistungen. Gleichfalls als Gruppenerste konnten sich durchsetzen Cord Schweneker (Gruppe B), Eilert Ohlenbusch (Gruppe C) und Stefan Weers (Gruppe D).

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