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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

ÄRGER: Anwohner warten auf Schotter

02.05.2005

EDEWECHTERDAMM EDEWECHTERDAMM - Wenn Eberhardt (55) und Brunhild (49) Assmann über den Heinrichweg hinter der Grundschule in Edewechterdamm spazieren, sind beide ganz besonders aufmerksam. Über 30 bis 40 Meter Wegstrecke sorgen tiefe Schlaglöcher und Bodenwellen für Stolpergefahr. Brunhild Assmann: „Wenn es geregnet hat, steht das Wasser in den bis zu 40 Zentimeter tiefen Löchern. Die Straße kann dann kaum noch mit dem Fahrrad passiert werden. Da stecken auch Gefahren für spielende Kinder drin.“ Auch die ältere Dame aus der Nachbarschaft, die nur mit einer Gehhilfe unterwegs sein kann, leide unter der Situation.

Eberhardt Assmann ist deshalb nach Abstimmung mit den weiteren Anliegern des Heinrichweges in den letzten Monaten mehrfach beim Bauamt der Stadt Friesoythe vorstellig geworden. Er habe seine Bitte, die Schlaglöcher doch vorübergehend mit Schotter zu füllen, wiederholt am Telefon vorgetragen. Geschehen sei jedoch monatelang gar nichts. Assmann: „Es gab Ausreden und wir wurden vertröstet.“ Zu Beginn dieser Woche wurde die Stadt jedoch aktiv, stellten die Assmanns mit Verwunderung fest.

Zwar wurde der Bitte der Anlieger nicht entsprochen und kein Schotter in die Schlaglöcher gefüllt. Doch Mitarbeiter der Stadt stellten nun Warnschilder am Heinrichweg auf, die auf eine „schlechte Wegstrecke“ hinweisen. Eberhardt Assmann hält das Vorgehen der Stadt für einen schlechten Scherz. Er spricht von einem „Schildbürgerstreich“. Assmann beschwert sich: „Damit ist uns doch nicht geholfen.“

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Arg in Mitleidenschaft wurde die Straße nach Angaben des Ehepaares Assmann in den letzten Monaten gezogen, weil immer wieder schwere Baufahrzeuge über den Heinrichweg in das benachbarte Baugebiet fuhren. Das wird derzeit von einem Immobilienunternehmen aus der Stadt Friesoythe erschlossen und vermarktet.

Mit der Firma haben die Anlieger des Heinrichweges bereits ein Abkommen geschlossen. Sobald die Bauplätze im Baugebiet am alten Sportplatz vermarktet und bebaut sind, stehen sie bereit, um die Straße in Eigenarbeit zu sanieren. Assmann: „Wir haben mit der Firma abgesprochen, dass sie das Material bezahlt und wir Anlieger gemeinsam die Arbeiten ausführen.“

Dirk Vorlauf, Erster Stadtrat im Rathaus, weist eine Zuständigkeit der Kommune zurück. Laut städtebaulichem Vertrag sei die Friesoyther Immobilienfirma für die Ausbesserung der Straße zuständig. Die Stadt werde die Firma nun erneut auf die Problematik hinweisen. Die Warnschilder habe die Stadt aus Haftungsgründen aufgestellt.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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