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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Abwassergebühr soll sinken

16.12.2017

Apen /Godensholt Die Liste der Themen ist lang, 28 Punkte stehen am nächsten Dienstag, 19. Dezember, auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Aper Gemeinderates in diesem Jahr. Dabei geht es ab 18 Uhr im Gasthof Rothenburg in Godensholt vor allem um eines: um das liebe Geld.

Welche zusätzlichen Belastungen sind geplant?

Damit die Gemeinde für 2018 und in den Folgejahren finanziellen Spielraum für die vielen Investitionen hat, sollen die Steuern erhöht werden. 330 Prozentpunkte betragen die Grundsteuern A und B derzeit, 350 Prozentpunkt die Gewerbesteuer. Künftig sollen sowohl für die Grundsteuern als auch für die Gewerbesteuern 380 Prozentpunkte bezahlt werden. Damit würde die Gemeinde jährlich rund 500 000 Euro mehr einnehmen, 150 000 Euro sollen davon jährlich in die Straßensanierung fließen. Die Steuererhöhungen werden von der großen Ratsmehrheit als notwendig und unverzichtbar angesehen. Der Haushalt im nächsten Jahr hat ein Volumen von 21,3 Millionen Euro. 6,65 Millionen sollen investiert werden, davon will man 4,5 Millionen über Kredite bezahlen.

Wofür benötigt die Gemeinde mehr Geld?

Die Gemeinde will vor allem den Investitionsstau in den Schulen abbauen und 2018 und in den Folgejahren zusätzlich in die Schulen investieren. Geplant ist unter anderem ein Verwaltungstrakt für die Oberschule (OBS) und die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Augustfehn und ein Anbau bzw. ein zusätzliches Schulgebäude für die OBS/IGS. Darüber hinaus soll 2018 unter anderem mit dem Projekt „Umgestaltung der Grundschule Am Stahlwerk in Augustfehn II zum Familienzentrum“ begonnen werden, der Endausbau für Wohnpark am Augustfehn-Kanal soll erfolgen, die Lind-Brücke abgerissen werden und vieles mehr ist geplant.

Werden Bürger auch entlastet?

Auch wenn die Steuern zum 1. Januar steigen sollen, so will man die Abwassergebühr senken: Bislang beträgt sie 3,25 Euro je Kubikmeter Abwasser, künftig sollen es 3,15 Euro sein. „Wir haben in den vergangenen Jahren Überschüsse erwirtschaftet, die wir nun an die Gebührenzahler zurückerstatten wollen“, sagt Apens Finanzchefin Helma Schubert. Unverändert bleiben sollten die Gebühren für Kleinkläranlagen. Pro angefangen halben Kubikmeter müsse man 26,70 Euro bezahlen.

Welche Themen werden noch beraten?

Doch nicht nur ums Geld geht es: Beraten wird unter anderem auch über das neue Raumkonzept für die Schulen im Gemeindegebiet. Dieses enthält unter anderem, dass die Außenstelle der Augustfehner Oberschule in Apen aufgelöst werden soll.

Entscheiden wird der Gemeinderat ferner, wer Träger des neuen Familienzentrums in Augustfehn II werden soll. Außerdem beschäftigen sich die Politiker mit den baurechtlichen Grundlagen für das Riesenwohnbaugebiet nördlich der Bahn in Augustfehn I/Hengstforde und mit dem Modellprojekt Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen (Ortsdurchfahrt Apen).

Doris Grove-Mittwede
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2605

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