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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Hotspots In Der Gemeinde Apen: Hier gibt´s kostenloses Internet

26.10.2019

Apen Jeder kennt das Problem. Der Bus kommt nicht rechtzeitig. Ganz allein wartet man an der Bushaltestelle. Das eigene Datenvolumen ist bereits verbraucht. Wie wäre es denn mit einem öffentlichen Internetzugang (Hotspot)?

„Wir haben in der Gemeinde Apen 27 Freifunknetzwerke und einen eigenen Hotspot an der Sporthalle Augustfehn“, berichtet Lars Kock, Finanz-Fachbereichsleiter der Gemeinde Apen.

Der Standort Schulstraße sei notwendig, damit die Sportvereine nach ihren Spielen die Ergebnisse online eintragen können. „Wir brauchten dort stabiles und sicheres Internet, um den Sporttreibenden etwas anzubieten“, sagt Lars Kock.

Ohne Passwort kann sich jeder dort mit seinem Smartphone oder seinem Laptop in das öffentliche Netzwerk einloggen. Allerdings ist das mobile Internet erst ab mittags frei zugänglich. „Wir wollten nicht, dass alle Schüler sich in der Schule in unser Netzwerk einwählen“, berichtet der Kämmerer.

Die monatlichen Gebühren für diesen Hotspot kosten circa 40 Euro. Neben diesem Standort gibt es mehr als 27 Stellen innerhalb der Gemeindegrenzen, wo der Nordwest-Freifunk ein mobiles Internet anbietet.
Dieses Netzwerk ist ein unabhängiges Funknetz, welches von Ehrenamtlichen betrieben wird. Das Netz reicht von den ostfriesischen Inseln, über Ostfriesland, Emsland und dem Oldenburger Münsterland bis nach Osnabrück.

Seit 2013 arbeitet ein Team von Programmierern, Administratoren und IT-Spezialisten am Ausbau des Netzes von Freifunk Nordwest.

Das System funktioniert im Kern so, dass Privat- und Geschäftspersonen ihr eigenes WLAN-Netzwerk kostenlos auch als Freifunk-Netz anbieten. Auf dem Internetauftritt des Vereins können alle Freifunk-Standorte eingesehen werden. In Apen sind das Rathaus, der Marktplatz, das Bürgerbüro, der Markant, das Bistro Cappuccino, die Apotheke Apen, das Deutsche Rote Kreuz und der Sportplatz mit dem mobilen Netzwerk ausgestattet.

In Augustfehn sind der Bahnhof und in Tange das „Dörpshus“ mit dem Freifunk-Netzwerk versehen. „Für die Gemeinde entstehen für das Freifunknetz bis auf den zur Verfügung gestellten Strom keine weiteren Kosten“, berichtet Lars Kock.

Das Problem bei dem Freifunknetz ist jedoch, dass es nicht dauerhaft offen ist und auch keine hohe Auslastung hat. „Besonders, wenn viele Leute gleichzeitig das mobile Internet nutzen, kann es schon einmal zu Abbrüchen kommen“, räumt der Finanzchef ein.

In Zukunft plant die Gemeinde einen weiteren Hotspot an der Sporthalle Apen.


Mehr Infos:   https://ffnw.de/ 
Michael Diederich Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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