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Internet: Kostenfrei auf der Wlan-Welle surfen

12.08.2017

Apen Durch ganz Apen bummeln und gleichzeitig überall kostenfrei surfen? Klingt nicht nur gut, ist auch zum Greifen nah. Denn genau dieses Projekt treibt derzeit der Gewerbeverein Apen voran.

Mit im Boot sitzt der Gewerbeverein Augustfehn, Zuspruch gibt es von den Ortsbürgervereinen Apen, Augustfehn, Augustfehn I, Tange und Godensholt, die jetzt ebenso wie Vertreter der Gemeinde zu einer Sitzung zusammenkamen, um das Projekt „Freies Wlan für Apen“ zu beraten. Und das Vorhaben kommt an, wie Jochen Tietjen, Vorsitzender des Gewerbevereins Apen, zu berichten wusste. Erste Ideen für Router-Standorte liegen nach dieser Besprechung deshalb auch schon vor. So ist beispielsweise angedacht, in Augustfehn in erster Linie die Haupt- und Mühlenstraße mit freiem Wlan zu versorgen, auch für Godensholt haben die Vertreter des Ortsvereins drei bis fünf Standorte im Sinn, an denen je ein Router installiert werden könnte. Allgemein sind Standorte wie der Bahnhof Augustfehn, Sportvereine der Gemeinde, Feuerwehren, Fremdenverkehrsverein, Freibad Hengstforde Campingplatz Nordloh, Kirchen, Gewerbebetriebe, Hotels und private Haushalte im Gespräch.

„Das Einwählen mit dem Smartphone ist ganz leicht“, erläuterte Tietjen. Weder ein Benutzername noch ein Passwort seien dafür erforderlich. Und dank einer Gesetzesänderung sei das Anbieten von freiem Wlan auch gefahrlos. Sprich: Wer anderen einen Internetzugang anbietet, wird nicht mehr dafür haften müssen, wenn Nutzer beim Surfen gegen das Recht verstoßen, so etwa, indem sie illegal Musik herunterladen.

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Die erforderlichen Router kosten übrigens pro Installation 50 bis 100 Euro, über die Finanzierung wurde in der Gruppe bereits beraten. Mehr wollte Tietjen dazu noch nicht sagen.

Als nächstes soll das Thema im Wirtschaftsausschuss der Gemeinde beraten und dann weiter vorangetrieben werden. Geht alles glatt, könnte schon Ende des Jahres in etlichen Ecken der Gemeinde freier Internetzugang angeboten werden.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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