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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Liebesgeflüster an der Süderbäke

17.04.2018

Apen Fleißig geturtelt wird derzeit auf dem neuen Horst an der Süderbäke in Apen. Vor knapp drei Wochen ließ sich dort ein Storchenpaar nieder und richtete sich häuslich ein. Seitdem hoffen die Aper auf baldigen Storchen-Nachwuchs.

„Wir sind alle wirklich happy, dass das Nest angenommen wurde“, so Frank Zahn vom Ortsbürgerverein, der den Horst erst kurz zuvor aufgestellt hatte. Kaum war das Nest bezugsbereit, kam auch schon der erste Storch angeflogen. Kurz darauf stand fest: Hier werden zwei Störche sesshaft.

2018 wurde vom Ortsbürgerverein der erste Versuch gestartet, ein Storchenpaar im Ort anzusiedeln – mit Erfolg. „Leefke“ und „Krischan“, zwei beringte junge Störche aus Holland, nahmen das Nest an der Norderbäke an und machten sich ans Brüten. Trotz des Eifers ging die Geschichte jedoch nicht gut aus: Beide Küken wurden wohl Opfer der Schafskälte und konnten, nachdem die Elterntiere das Nest verlassen hatten, nur noch tot geborgen werden.

Dennoch, es hatte sich gezeigt: Die Gemeinde Apen ist ein Ort, den Störche mögen – und der Verein beschloss, neben dem Nest an der Norderbäke auch eines an der Süderbäke zu errichten. Rund 1000 Euro wurden dafür in die Hand genommen, von dem kostenfreien Einsatz der vielen Ehrenamtler ganz zu schweigen.

Der Ortsbürgerverein hoffte zudem, „Leefke“ und „Krischan“ würden dieses Jahr erneut an der Norderbäke brüten, aber aktuell ist der Horst noch leer und wird es somit wohl auch bleiben. „Es wurden einige Einzelstörche gesichtet, aber da fehlte der Partner, und sie zogen weiter“, erläuterte Frank Zahn.

Nun hoffen die Aper, dass das Wetter dieses Jahr gnädig ist und das neue Storchenpaar an der Süderbäke gesunde Jungstörche aufziehen kann. Woher die beiden stammen, ist übrigens unklar. „Beide sind nicht beringt“, weiß Frank Zahn zu berichten. Aber auch wenn die beiden noch keine Nummer haben, einen Namen sollen sie bald erhalten: Die Kleinen vom Kindergarten Unterm Regenbogen dürfen wieder kreativ sein und sich die Namen für die zwei neuen Störche überlegen.

Übrigens: Ganz in Vergessenheit geraten sind „Leefke“ und „Krischan“ nicht. Um herauszufinden, wo die beiden beringte Störche geblieben sind, hat der Ortsbürgerverein Apen jetzt einen Suchauftrag bei der Helgoländer Vogelwarte eingereicht. Vielleicht erfahren die Aper so, wo sich die zwei Adebars derzeit aufhalten.

Anuschka Kramer
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2602

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