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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Kommen die Aper Störche zurück?

14.02.2019

Apen Ganz Apen freut sich auf den Frühling, der hoffentlich auch wieder das ein oder andere Storchenpaar mit sich bringt. Genug Nistmöglichkeiten gibt es mittlerweile – dafür hat der Ortsbürgerverein gesorgt. Denn seit neuestem steht das dritte Nest in luftiger Höhe im Ortsteil Espern in der Gemeinde Apen.

Storche in der Gemeinde Apen

Störche hat es auch in der Vergangenheit in der Gemeinde Apen gegeben. Hier einige Beispiele:

In Apen selbst ist es ungefähr 70 Jahre her, dass zuletzt Störche im Ortsgebiet genistet haben, weiß Frank Zahn zu berichten.

Im Jahr 2007 nistete ein Storchenpaar in Aperberg. Drei Jungvögel zogen die Eltern heran. Zwei von ihnen kamen während eines Unwetters um. Das dritte Jungtier starb während seiner ersten Flugversuche.

Im Jahr 2017 kamen das Paar Leefke und Krischan nach Apen. Ihre beiden Storchenkinder starben wahrscheinlich an Unterkühlung.

2018 nisteten Adele und Jacob in Apen. Im Nest an der Süderbäke fanden sich Eierschalen aber kein Nachwuchs. Vermutlich haben Nesträuber die Storchenküken geholt.

„Damit können wir unser Nest-Projekt erfolgreich abschließen“, teilte Frank Zahn, Vorsitzender des Ortsbürgervereins, mit. Die Mitglieder hatten sich zum Ziel gesetzt, drei Nester zu errichten, um Weißstörche wieder anzusiedeln. Und damit hatte der Verein in der jüngeren Vergangenheit auch durchaus Erfolg – bisher aber noch keinen nachhaltigen.

Aller guten Dinge sind drei

Frei nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ soll das neue Nest ein neues oder gerne auch eines der Pärchen anlocken, das bereits in Apen gebrütet hat. „Das Nest stand mehr als 20 Jahre in Augustfehn und wurde nie von Störchen genutzt“, berichtet Zahn. Deshalb habe man sich mit der örtlichen CDU, die das Nest seinerzeit aufgestellt hatte, geeinigt, das mit Reisig umflochtene Metallgestell abzubauen und in Apen wieder zu errichten.

Bereits das erste Nest, das der Verein im Jahr 2017 auf einer Obstbaumwiese an der Straße An der Norderbäke errichtete, wurde von einem Storchenpaar angenommen. Krischan und Leefke, wie das Storchenpaar getauft wurde, gefiel es in Apen so gut, dass es auch gleich eine Familie gründete. Zwei Jungstörche brüteten die beiden Vögel, die laut Beinring aus den Niederlanden stammen, aus.

Junge Störche haben es nicht geschafft

„Leider haben es die Jungtiere nicht geschafft und sind nach einigen Wochen gestorben“, berichtete Zahn. Vermutlich die Schafskälte, ein Kälteeinbruch im Juni, sei verantwortlich, dass der Vogelnachwuchs gestorben sei.

Nach dem Tod der Jungstörche haben die Elterntiere ihr Nest verlassen. In Apen hat man sie seit diesem traurigen Ereignis nicht mehr gesehen. Auch eine Anfrage bei der Vogelschutzwarte in Helgoland, die den Verbleib des Storchenpaares bringen sollte, sei bisher ergebnislos geblieben, so Zahn.

Der Verein ließ sich jedoch nicht entmutigen und errichtete im vergangenen Jahr ein zweites Storchennest – dieses Mal an einem Gewerbegebiet an der Süderbäke. Und auch hier ließ sich ein Storchenpaar nieder. „Es war, als hätten die beiden Störche nur darauf gewartet, dass wir das Nest aufstellen“, erinnert sich Zahn. „Es wurde nur etwa eine Stunde später bezogen. Und auch Adele und Jacob, wie die beiden Störche benannt wurden, fühlten sich in Apen wohl und begannen mit der Vergrößerung ihrer Familie. Leider hatte auch dieses Storchenpaar mit dem Nachwuchs keinen nachhaltigen Erfolg.

 Wer macht das erste

 Storchen-Foto?

 Storche sind majestätisch anzusehen.  In Apen wird die Ankunft der Vögel  schon sehnlichst erwartet. Halten  auch Sie die Augen offen – denn die  ersten Bilder von Storchen in einem  der Aper Nester werden in der NWZ  abgedruckt.

 Bilder an: red.apen@nwzmedien.de

Schalenreste im Nest entdeckt

„Wir vermuten, dass Nesträuber sich die Eier oder die Jungen geholt haben“, berichtet Frank Zahn. Im vergangenen Juni war jedenfalls klar: Adele und Jacob haben ihr Nest verlassen. Dafür, dass die Storchenfrau Eier gelegt hatte, gab es eindeutige Beweise – bei einer Untersuchung des Nestes fand man Reste der Schale.

Damit es nicht noch einmal zu einem solchen Rückschlag im Aper-Storchenansiedelungsprojekt kommt, werden sowohl das neue Nest als auch das Nest an der Süderbäke mit Metallplatten gesichert, „denn an den Platten kann kein Nesträuber hochklettern“, erklärt Zahn. Das Nest an der Norderbäke müsse nicht zusätzlich gesichert werden, denn es befindet sich bereits auf einem Mast aus Metall, an dem Räuber nicht hochklettern können.

„Jetzt heißt es abwarten und die Augen offen halten“, sagt Frank Zahn. Denn bereits in den kommenden Wochen könnten die ersten Störche auf der Suche nach einem Nest nach Apen kommen.


Weitere Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos 
Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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