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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Statistik In Apen: Kleiner, jünger und ziemlich dynamisch

25.07.2019

Apen Für viele Ammerländer ist die Gemeinde Apen der letzte Zipfel vor Ostfriesland. Man fährt vorbei, wenn man nach Holland fährt. Und wer sich für Motorräder interessiert, der lässt sich bei den riesigen Biker-Treffen blicken. Zusammengefasst dürften das die gängigen Vorurteile sein. Doch stimmen die wirklich? Wo hat Apen seine Stärken und Schwächen?

Demografie

43,7 Jahre ist der Durchschnittseinwohner alt. Das ist deutlich jünger als in anderen Gemeinden. In Bad Zwischenahn liegt das mittlere Alter fast fünf Jahre höher. Mit 20 Prozent Senioren (ab 65 Jahren) liegt Apen auch hier unter dem Landesschnitt (21,8 Prozent). Der Anteil der Kinder und Jugendlichen liegt bei 17,8 Prozent – 1,2 Prozentpunkte über dem Landesschnitt. Und Apen hat gute Voraussetzungen, weniger schnell und stark zu altern als andere Kommunen. Gewaltige Neubaugebiete zielen auf junge Familien. Und mit der einzigen IGS im Landkreis hat man eine für viele Eltern und Kinder attraktive Schulform gerade erst eingerichtet.

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Schlusslicht ist Apen hingegen beim Ausländeranteil. 4,6 Prozent der Einwohner haben keinen deutschen Pass. Dies ist der niedrigste Wert im Ammerland (Durchschnitt 5,6 Prozent) und fast die Hälfte des Landesmittels.

Wirtschaft

Ein wichtiger Faktor der Aper Wirtschaft ist der Bahnhof Augustfehn. Von dort starten nämlich viele Pendler täglich zur Arbeit. In der Gemeinde gibt es zwar etliche grundsolide Unternehmen, aber nicht genug. Trotz Erfolgen bei der Ansiedlung kommen auf 1000 Menschen nur 233 sozialversicherungspflichtige Jobs. So ergibt sich ein negativer Pendlersaldo von 1750 Personen. Nur Edewecht (dessen grenznahe Ortsteile fast nur „Oldenburger“ beherbergen) hat einen höheren Saldo. Im etwa doppelt so großen Rastede ist der Pendlersaldo beispielsweise nur halb so hoch.

Finanzen

In Apen ist das Geld traditionell knapp. Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer liegen deshalb auch (leicht) über dem Niveau der meisten anderen Ammerland-Gemeinden. Und ohne Schulden ging es nie. Die sind allerdings im Vergleich zum Landesdurchschnitt moderat. 319 Euro pro Einwohner hat das Landesamt für Statistik zum Stichtag 31. Dezember 2017 ausgerechnet. Das Niedersachsen-Mittel liegt bei 1573 Euro. Und auch der Durchschnitt für das Ammerland (614 Euro) ist fast doppelt so hoch wie die Aper Zahl.

Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft der Bürger ist allerdings vergleichsweise niedrig. 6087 Euro hat jeder Einwohner im Schnitt pro Jahr zum Ausgeben zur Verfügung, hat die IHK ermittelt. Zum Vergleich: In Bad Zwischenahn, dem Spitzenreiter im Nordwesten, sind es 7322 Euro.

Wohnen

Auch die Gemeinde Apen ist eine Einfamilienhaus-Region. Von 4200 Gebäuden sind gerade mal vier Prozent Mehrfamilienhausobjekte. Und da in den Neubaugebieten der Fokus auf Einfamilienhäusern liegt, wird sich das auch nicht ändern. -> Lesen Sie morgen: die Daten aus Edewecht

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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