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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

317 Aper Haushalte sitzen seit Wochen im Dunkeln

24.01.2018

Apen „Seit Wochen ist es bei uns in der Siedlung abends stockduster, weil wohl anscheinend die Straßenlaternen defekt sind. Aber informiert wird man darüber von Seiten der Gemeinde nicht“, schimpft eine Aperin, die mit einer Taschenlampe und ihrem Hund abends durch die dunkle Esch-Siedlung läuft. „Ich verstehe das nicht, dass die Lampen schon so lange nicht funktionieren, ist das wohl eine Sparmaßnahme der Gemeinde?“, fragt sich ein anderer Anwohner. „Hier wohnen doch auch Kinder. Die müssen nun morgens – ohne dass die Straßenlaternen angeschaltet sind – zur Schule fahren.“

„Wir kennen die Problematik und sind mit großem Engagement dabei, dafür zu sorgen, dass die Laternen wieder leuchten“, sagt auf Anfrage Apens Bürgermeister Matthias Huber. „Das Ganze hatte eine technische Ursache“, ergänzt Apens Bauamtsleiter Peter Rosendahl. Am 5. Januar sei die Gemeinde informiert worden, dass in der Eschsiedlung die Straßenlaternen nicht mehr leuchteten, und habe sofort eine Firma damit beauftragt, sich um den Schaden zu kümmern.

Aufwändig werde es, weil man – wie in diesem Falle – feststellen musste, dass sich der Schaden im Erdreich befände und dass es nicht um einen Kabelschaden handele, sondern um mehrere, so Rosendahl. Man habe zunächst ein Kabel repariert, die Lampen hätten ein paar Stunden geleuchtet, und dann wäre es erneut dunkel gewesen.

Im Winter – bei den derzeitigen immensen Niederschlagsmengen – sei es grundsätzlich schwer, Arbeiten im nassen Erdreich zu erledigen. Nicht vergessen dürfe man zudem, dass es sich um alte Kabel und alte Lampen handele.

Wie Uwe Taute, Apens stellvertretender Bauamtsleiter ausführte, habe man von Seiten der Gemeinde gehofft, dass die Schäden kurzfristig behoben werden könnten. Bedauerlicherweise habe sich das Ganze länger hingezögert als gehofft. Bürger, die sich gemeldet hätten, habe man den Sachverhalt erläutert.

Betroffen waren auf dem Aper Esch, zu dem unter andrem die Ringstraße, Kornstraße, Blumenstraße, Hoher Esch oder Am Drohen gehören, insgesamt rund 317 Haushalte. Am Dienstag waren Handwerker erneut damit beschäftigt, die Kabelschäden zu reparieren.