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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Gemeinde nimmt 3,6 Millionen Euro Gewerbesteuer ein

28.02.2019

Apen Sie sind das finanzielle Rückgrat von Städten und Gemeinden: die Unternehmen. 800 Betriebe gibt es in Apen und sie tragen durch ihre Gewerbesteuer stark dazu bei, dass die Gemeinde wachsen und gedeihen kann. Mit 3,6 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen – genauso viel wie 2018 – rechnet Lars Kock, Fachbereichsleiter für Innere Dienste und Finanzen bei der Gemeinde, auch dieses Jahr. Damit hat sich die finanzielle Situation Apens in puncto Gewerbesteuer stark verbessert: 2011 – vor acht Jahren – betrug sie deutlich weniger: rund 2 478 000 Euro.

Höhere Einnahmen durch die Gewerbesteuer – das ist auch auf steigende Zahlen bei den Betrieben zurückzuführen. 96 Unternehmen mehr als 2011 wurden 2017 gezählt (die Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor). „In den vergangenen fünf Jahren hatten wir mehr Gewerbeanmeldungen als Gewerbeabmeldungen“, so Lars Kock. 2014 wurden 90 Betriebe angemeldet, 51 abgemeldet, 70 neue waren es 2015, 51 wurden abgemeldet. 2016 registrierte man 86 Anmeldungen und 72 Abmeldungen und 2017 82 Anmeldungen und 69 Abmeldungen. Zahlen für 2018 gibt es noch nicht.

Sehr breites Unternehmensspektrum

Das Spektrum der derzeit rund 800 Betriebe in der Gemeinde sei nach Angaben von Kock sehr breit und reiche von metallverarbeitenden Unternehmen über Einrichtungshäuser, Zimmereien und Malerbetriebe bis hin zu Lebensmittelgeschäften und Versicherungsagenturen. Gewerbesteuerpflichtig seien derzeit 201 Betriebe, 2011 waren es 157. „Durch zahlreiche Neuansiedlungen in den vergangenen Jahren wie z.B. Hoyer oder auch NL-Verpackung rechnen wir in Zukunft auch bei einem möglichen wirtschaftlichen Einbruch mit guten Gewerbesteuereinnahmen“, so Kock. Durch hohe Investitionen, die in den ersten Jahren abgesetzt würden, seien die Gewerbesteuereinnahmen durch neue Unternehmen anfangs gering, dann könne man jedoch mit steigenden Einnahmen rechnen. So plane man 2022 mit Gewerbesteuereinnahmen von rund 4 Millionen Euro.

Gewerbesteuer muss nicht jeder Unternehmer zahlen: Landwirtschaftliche Betriebe und Freiberufler sind davon befreit. Abhängig ist die Höhe der Gewerbesteuer von der Form des Betriebes, z.B. ob es sich um eine Kommanditgesellschaft (KG) oder um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) handelt.

Wirtschaftsförderung als Erfolgsgarant

„Wir profitieren als Gemeinde von der guten allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung“, so Kock. Ein weiterer Grund dafür, dass Apen ein beliebter Standort für Unternehmen sei, sei die Wirtschaftsförderung der Gemeinde. „Gewerbetreibende und Verwaltung arbeiten eng zusammen“, sagt Bürgermeister Huber und verweist darauf, das man 2014 das Business-Netzwerk gegründet habe, an dem Vertreter der ortsansässigen Unternehmen aus Handel, Produktion, Handwerk und Dienstleistungen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung teilnähmen. Im Mittelpunkt der Treffen, zu denen auch Vorträge gehörten, stehe der Austausch. Außerdem entwickele man gemeinsam Ideen für den Wirtschaftsstandort Apen und verwirkliche diese zusammen mit der Politik. So habe man zum Beispiel das Projekt Apen entdecken entwickelt, eine Broschüre, in der die Vielfalt und das Leistungsvermögen der örtlichen Wirtschaft vorgestellt würden und plane für Anfang September die 1. Aper Azubi-Messe im Augustfehner Schulzentrum.

Gewerbeflächen bietet die Gemeinde am Wirtschaftsbogen an der A 28 und im Gewerbegebiet Wiekesch an (Kontakt: Telefon   04 48 9/73 20).

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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