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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

So gibt’s Geld für Sanierungen

02.02.2019

Apen „Dieses Programm Dorfregion Apen ist etwas Besonderes“, sagt Apens Bürgermeister Matthias Huber. „Nicht nur die Gemeinde kann über dieses Programm Gelder für öffentliche Projekte erhalten, sondern auch die Bürger, und zwar nicht nur Bürger aus bestimmten Bauerschaften, sondern aus der ganzen Gemeinde. Und es wäre doch schade, wenn man eine solche Möglichkeiten nicht nutzt.“

„2018 haben 13 private Antragsteller von dem Dorfentwicklungsprogramm profitiert, im Jahr davor waren es nur vier, aber wir haben ja auch erst im Sommer 2017 erfahren, dass wir als Dorfregion Apen in das Programm aufgenommen worden waren“, ergänzt Henning Jürgens, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste, Standesamt, Bildung und Familie bei der Gemeinde Apen.

Wer kann bis zu 30 Prozent der Investitionskosten (maximal pro Projekt jedoch 50 000 Euro) erhalten? Hausbesitzer, die landwirtschaftliche oder charakteristische bzw. ortsbildprägende Gebäude sanieren und eventuell sogar umnutzen wollen. „Das kann zum Beispiel die Sanierung einer Scheune sein, die zu Wohnraum werden soll“, so Henning Jürgens. Bei der Gestaltung müssten jedoch die typischen und ursprünglichen Gebäude-Merkmale erhalten bzw. wiederhergestellt werden. Gefördert werden könnten ein neu gedecktes Dach, die Dachentwässerung, neue Dachaufbauten, die Instandsetzung alten Mauerwerks oder neue Holzfenster, Holztüren oder Windfedern.

Doch nicht nur für Sanierungen alter Gebäude könnte es Zuschüsse geben. Auch diejenigen, die Tore oder Zäune nach historischem Vorbild erneuern lassen oder eine Auffahrt mit Klinkern neu herrichten lassen wollten, hätten Chancen.

Wie schnell kann man Gelder bekommen? „Ruckzuck-Projekte können leider nicht gefördert werden“, sagt Bürgermeister Huber, da es doch einiges an Vorbereitung bedarf. „Mit einem Jahr Vorbereitungszeit muss man rechnen, das heißt, wenn der Antrag in diesem Jahr gestellt wird, kann im nächsten das Projekt verwirklicht werden“, ergänzt Henning Jürgens. Die Gemeinde Apen selbst entscheide nicht über die Förderung, sondern das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg, das alle eingereichten Anträge nach einem Punktesystem bewerte und über jeden Einzelfall entscheide. Empfohlen werde von der Gemeinde, dass Interessierte sich durch das Planungsbüro NWP in Oldenburg beraten ließen, das die Gemeinde bei der Dorfentwicklung begleite und Beratungstermine in Apen anbiete.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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