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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Arbeitsalltag im modernen Stall zeigen

26.06.2014

Jeddeloh Ii Vor drei Jahren hat die niederländische Landwirtsfamilie Vos aus Jeddeloh II einen neuen Stall für rund 180 Milchkühe gebaut: Viele Menschen aus dem Dorf und der Umgebung hatten das Projekt an der Wischenstraße 29 verfolgt und so mancher fragte, ob man den 60 mal 30 Meter großen Stall später ’mal besichtigen könne: Diesen Freitag, 27. Juni, und diesen Sonnabend, 28. Juni, ist es soweit: Jan und Margo Vos öffnen jeweils von 10 bis 16 Uhr ihre Hoftore, damit sich Landwirtschaftskollegen und die Bevölkerung über den Arbeitsalltag auf einem modernen Milchviehbetrieb informieren können.

Melken mit der Melkmaschine zu festen Zeiten und Füttern mit dem von einem Schlepper gezogenen Futterwagen – diese Zeiten sind auf dem Hof Vos längst passé: Drei Roboter erledigen – wann immer die Kühe das des Tags oder des Nachts möchten – das Melken im neuen Stall.

Computergesteuert geschieht auch das Füttern der 165 Tiere, die derzeit in dem mit Spaltenböden, Fressgittern und Liegeboxen ausgestatten Stall leben. Ein Futterverteilwagen, der mit einer Mischung aus Heu, Mais, Grassilage, Kraftfutter und Mineralien befüllt wird, schiebt sich an einem Förderband entlang der Fressachse durch den Stall und sorgt dafür, dass die Kühe rund um die Uhr frisches Futter vorfinden. Im Einsatz ist im Stall ferner ein Roboter, der Spaltenböden reinigt.

Zum Milchviehbestand der Familie Vos gehören neben den 165 Kühen im neuen Stall auch rund 30 „trocken stehende“ Kühe (die die letzten Wochen vor der Geburt des Kalbes nicht mehr gemolken werden) sowie rund 80 Kälber und Rinder.

Die Technik, die am Freitag und Sonnabend erläutert wird, erleichtere den Arbeitsalltag, so Landwirt Jan Vos, doch zu tun gäbe es wie in jedem Stall und auf jedem Hof noch so einiges. Vom Überwachen der Technik bis zum Kontrollieren, dass alle Kühe gemolken seien, vom Einstreuen bis zum Kälberfüttern und zum Befüllen der Befülltische mit Futter reiche dass Spektrum. Doch nicht nur Hof- und Stallarbeit stehe an: 127 Hektar Land müssten zudem bewirtschaftet werden.

Das „tierische Leben“ im neuen Stall können sich Gäste von einer Galerie aus ansehen. „Schmutzige Füße bekommt man bei uns nicht“, sagt Margo Voss, die darauf hinweist, dass Besucher vor dem Betreten des Stalles über eine Desinfektionsmatte laufen müssen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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