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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Statistik: Arbeitslosenquote steigt im Juli wieder an

29.07.2016

Bad Zwischenahn Die Trendwende aus dem vergangenen Monat hat sich nun bestätigt: Während die Arbeitslosenquote in den Vorjahren zum Sommer gesunken ist, stieg sie bereits im Juni auf 4,0 Prozent, jetzt im Juli liegt sie bei 4,4 Prozent. Im Jahr zuvor waren es noch 3,9 Prozent. 2839 Personen sind demnach derzeit im Ammerland arbeitslos gemeldet, das sind 340 mehr als noch im Vorjahr. Der Anstieg sei untypisch, sagt Heinz Rimkus, Leiter der Geschäftsstelle Bad Zwischenahn der Agentur für Arbeit.

Mehrere Ursachen

Grund dafür sei der zunehmende Anteil an Flüchtlingen. 466 Ausländer sind derzeit im Ammerland arbeitslos gemeldet, ein Anteil von 16,4 Prozent. Im Juli 2015 waren es nur 198. Weitere Ursache für die höhere Quote sei zudem der saisontypische Anstieg der arbeitslos gemeldeten Jugendlichen. 377 Personen von 15 bis unter 25 Jahre waren im Juli arbeitslos. Im Juni waren es nur 264. Viele von ihnen würden aber in den kommenden Wochen eine Ausbildung beginnen oder ein Studium aufnehmen, sagt Rimkus.

Obwohl die Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit in Bad Zwischenahn mit einem Zuwachs von 13,6 Prozent zum Vorjahresmonat den größten Anstieg der Arbeitslosen verzeichnet, belegt die Zwischenahner Geschäftsstelle dennoch mit der Gesamtquote von 4,4 Prozent Platz eins im Bezirk der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. Schlusslicht ist die Geschäftsstelle in Wilhelmshaven mit 12,1 Prozent.

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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sei bemüht, den Flüchtlingen eine Perspektive zu bieten, sagt Jobcenter-Geschäftsführer Ralf Geerdes. Allein in der vergangen Woche seien zweimal Vertreter im Ammerland gewesen, um sich über die Situation vor Ort zu informieren.

Erfreulich sei die seit vier Monaten zu verzeichnende Abnahme der Zahl der Langzeitarbeitslosen. Sie sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent auf 734.

Im Juli waren 894 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Juni ist das ein Plus von 26. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 194 Stellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Juli 254 neue Arbeitsstellen, das waren 59 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn sind 1775 Stellen eingegangen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 261 oder 17,2 Prozent. Der Fachkräftemangel sei aktuell ein großes Thema, sagt Wolfgang Meyer, Arbeitsvermittler bei der Agen für Arbeit in Bad Zwischenahn. Insbesondere in den Bereichen Erziehung, Pflege, Verkehrsgewerbe und Logistik fehle Personal.

Noch Stellen frei

Eine gute Nachricht für Jugendliche, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, hat Hendrick Robbers vom Landkreis Ammerland. Zahlreiche Betriebe hätten noch für dieses Jahr freie Stellen gemeldet, weil Bewerber abgesprungen seien. Ende Juli waren 244 Bewerber unversorgt und 485 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es somit 18,9 Prozent weniger unversorgte Bewerber und 13,4 Prozent weniger Stellen.

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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