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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Letzte Abstimmungen für „Keilers Hoff“

20.12.2018

Aschhausen und Kayhauserfeld Lange hat sich nichts mehr getan im geplanten Baugebiet Keilers Hoff an der Wiefelsteder Straße in Bad Zwischenahn. Nach intensiven Planungen von Gemeinde und dem privaten Investor, der Gesellschaft SHA Grundbesitz aus Rhede (Ems) hatte der Gemeinderat im September 2017 den Bebauungsplan beschlossen. Dann passierte lange nichts, dabei hätte der Investor eigentlich mit Bau und Vermarktung beginnen können.

Das soll jetzt voraussichtlich im Frühjahr 2019 geschehen, heißt es von der Arealis GmbH aus Bad Zwischenahn, die von Beginn an die Projektentwicklung des Baugebietes übernommen hatte und an der Gesellschaft SHA zunächst beteiligt war. „Die letzten Vereinbarungen und Absprachen mit der Gemeinde bezüglich der Erschließungsmaßnahmen sind in Kürze abgeschlossen“, teilte Arealis-Sprecher Franz G. Wieferig mit. Die Verzögerungen hatten offenbar auch mit Unstimmigkeiten innerhalb der Gesellschaft SHA zu tun. Die SHA Grundbesitz sei nun im Alleinbesitz der bisherigen Mitgesellschafter aus der Familie Wieferig, der Sitz der Gesellschaft werde nach Bad Zwischenahn verlegt, erklärt Regina Wieferig als neue SHA-Geschäftsführerin. Geplant sei, auf dem Gelände 20 Wohneinheiten in fünf Gebäuden zu errichten. Das vorhandene ehemalige Porzellangeschäft soll voraussichtlich erhalten bleiben und einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Für die Gemeindeverwaltung bestätigte Andreas Gronde, Leiter des Planung- und Umweltamtes, dass es derzeit noch abschließende Gespräche mit der Gesellschaft gebe. Und auch die Gemeinde selbst will in absehbarer Zeit an der Wiefelsteder Straße, direkt angrenzend an das Gebiet Keilers Hoff neue Bauflächen schaffen und anbieten. Wie Gronde erklärte, hat die Gemeinde die Flächen bereits gekauft und wird die Planungen dafür im Frühjahr in die Beratung in den zuständigen Ausschuss geben.

Weniger gut sind die Aussichten für ein weiteres Projekt der Arealis GmbH in Kayhauserfeld. Am Mühlenweg, zwischen Eisvogelweg und Kayhauser Damm, würde die Gesellschaft gerne eine 20 000 Quadratmeter große Fläche, die bisher landwirtschaftlich genutzt wird, als Wohnbaugebiet entwickeln. Ein Antrag auf die Ausweisung von Baulandflächen hatte aber in der Politik keine Mehrheit gefunden. Und auch die Gemeindeverwaltung hält das Gebiet nicht für geeignet um dort Wohnflächen zu schaffen.

Es habe schon mehrfach Anläufe gegeben, diese Flächen zu entwickeln, so Gronde. Unter anderem spreche aber die Nähe zum Industriegebiet in Kayhauserfeld dagegen. Regina und Franz Wieferig halten trotzdem an ihrem Projekt fest und verweisen auf den Kommunalwahlkampf 2016, in dem die Schaffung bezahlbaren Wohnraums von fast allen Kandidaten gefordert worden sei. Sie sehen in dem Gebiet Platz für 15 Einfamilienhäuser und sechs Doppelhaushälften, dazu zwei Bauflächen für Generationenübergreifendes Wohnen. Sollte sich die Politik doch noch für ihr Projekt entscheiden, wollen sie, ähnlich wie die Gemeinde, Zwischenahner Familien bevorzugt behandeln.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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