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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Sanierung Der Wiefelsteder Straße: Straßensperrung bedroht eine Existenz

28.09.2017

Aschhausen Diesen Betriebsurlaub hatte Börchert Jasper ganz sicher nicht geplant: Erst am 3. August hatte er das Steakhaus und Café Estancia Friesengeist an der Wiefelsteder Straße eröffnet. Jetzt stehen auf dem Parkplatz und vor dem Restaurant Schilder: Wegen Straßensperrung geschlossen. „Wirtschaftlich gesehen ist das eine Katastrophe“, sagt der Gastronom über die Sanierung der Wiefelsteder Straße „Wir haben nach dieser kurzen Zeit kaum Stammkunden, die es vielleicht auf sich nehmen würden, durch die Baustelle zu uns zu fahren. Wir brauchen die Laufkundschaft, aber hier ist auf einen Schlag nichts mehr los.“

Also hat Jasper sein Restaurant vorerst geschlossen, die Mitarbeiter nach Hause geschickt. „Wenn wir rechtzeitig davon gewusst hätten, wäre es ja möglich gewesen, sich darauf einzustellen. Vielleicht hätten wir sogar erst im kommenden Jahr eröffnet“, sagt er. Von der Baustelle erfuhr er aber zuerst in der vergangenen Woche am 21. September aus der NWZ.

„Für die Information der Anlieger ist die Baufirma verantwortlich“, hatte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Nachfrage der Redaktion damals lapidar mitgeteilt. „Diese Information von der Baufirma kam am Montag“, sagt Jasper. Einen Monat wird er jetzt ohne Einnahmen auskommen müssen. „Dann kommt der November, der in der Gastronomie sowieso schwach ist“, sagt er. Existenzbedrohend sei die Informationspolitik der Landesbehörde für ihn, sagt Jasper.

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Ähnlich schlecht zu sprechen auf die Oldenburger Behörde sind auch andere Anlieger: Volker Oeltjen zum Beispiel, der an der Wiefelsteder Straße den Campingplatz betreibt und auch einen Hafen für Segelboote hat. „Wir sind in der Saison, ein langes Wochenende steht vor der Tür und unsere Gäste wissen nicht, wie sie zu uns kommen sollen“, sagt er. „Außerdem müssen bis zum 15. Oktober die Segelboote aus dem Wasser. Jetzt hab ich erfahren, dass ausgerechnet vom 9. bis 14. Oktober asphaltiert werden soll“, sagt Oeltjen ärgerlich.

Auch die Gäste von Bianca und Carsten Renken vom Landhaus Renken wissen jetzt nicht mehr, wie sie das Hotel erreichen sollen. Viel zu spät habe die Behörde informiert, finden auch die beiden. „Wir haben der Baufirma gesagt, dass unsere Gäste jederzeit eine Chance haben müssen, unser Haus zu erreichen“, sagt Bianca Renken. Ob das funktioniert? Die beiden sind skeptisch. Ohnehin verstehen sie nicht, warum die Behörde die Sanierung nicht zumindest auf zwei Abschnitte verteilt hat, um die Verkehrsführung einfacher zu machen.

Wie Oeltjen wünschen sich auch Bianca und Carsten Renken zumindest ein Schild am Gristeder Kreisel, dass auf die Erreichbarkeit ihrer Betriebe während der Bauarbeiten hinweist.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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