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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Interview: „Auf Dauer sicher eine Bereicherung“

22.10.2014

Frage: Was bedeutet ein Dorfgemeinschaftshaus für Ofen?

Meyer: Das Haus soll ein Treffpunkt der Vereine und Gruppen werden. Wenn es uns gelingt, das Haus mit Leben zu füllen und ihm eine Seele zu geben, wird es auf Dauer sicher eine Bereicherung für Ofen.

Frage: Möglich wurde der Bau durch den Nachlass von Friedrich Hempen, dessen Name das neue Haus auch tragen wird. Wie ist es dazu gekommen?

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Meyer: Ein solches Haus hatte Friedrich Hempen bereits zu Lebzeiten ins Spiel gebracht. Das hat er immer gewollt. Hempen war gebürtiger Ofener und hat hier als Architekt gelebt und gearbeitet. Er hatte keine Kinder, fühlte sich dem Ort verbunden, war immer sehr engagiert, auch wenn er kein Amt bekleidet hat. Nach anfänglichem leichten Zögern war auch der Vorstand des Ortsbürger- und Heimatvereins Ofen von der Idee begeistert. Andere Beispiele zeigen, dass sich mit einem Dorfgemeinschaftshaus viele Gruppen etabliert und eine Heimat gefunden haben.

Frage: Was genau ist in dem Haus geplant?

Meyer: Es bietet Platz für bis zu 100 Personen. In Ofen und umzu gibt es mehr als 25 ganz unterschiedliche Gruppierungen. Es gibt viele Gruppen, die eine Möglichkeit für ein regelmäßiges Treffen suchen. Darüber hinaus haben wir aber auch die Hoffnung, dass sich neue Gruppen bilden. Aber auch Familienfeiern aller Art sollen hier möglich sein. Dann wollen wir als Verein regelmäßige Vorträge anbieten. Ein Abend über das Thema Bio-Landwirtschaft ist schon konkret geplant. Und auch die Herbsttagung der Oldenburgischen Landschaft zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird hier 2015 stattfinden. Wir brauchen Veranstaltungen, die von öffentlichem Interesse sind. Dabei sind durchaus auch regional interessante Themen denkbar. Über einen Markt am Friedrich-Hempen-Haus wurde auch schon nachgedacht. Und dank einer Bühne kann hier schließlich künftig sogar Theater gespielt werden.

Frage: Während die Gemeinde das Haus errichtet hat, wird der Verein für den Betrieb verantwortlich sein. Da kommen ganz neue Aufgaben auf den Verein zu...

Meyer: Da wird sicher einiges an Arbeit auf uns zukommen, von der ganzen Organisation bis hin zur Abwicklung von Veranstaltungen. Finanziell ist es kein Risiko für den Verein, da wir ja das Glück haben, dass durch Vermietung auch Geld reinkommt. Die Betriebskosten sollen aus Mitteln der Friedrich-Hempen-Stiftung gedeckt werden. Vereine müssen sich nur an den reinen Kosten wie Reinigung und Energieverbrauch beteiligen. Als Ortsbürgerverein wollen wir nicht von den Beiträgen profitieren. Aber es muss sich auch tragen.

Frage: Als Betreiber tritt der Verein in Konkurrenz zu an­deren Anbietern vor Ort – von der Kirche bis zur Gastronomie.

Meyer: Wir haben großen Wert darauf gelegt, im Vorfeld mit allen Beteiligten zu sprechen. Wo Kooperationen möglich sind, machen wir diese. Wir als Veranstalter werden mit den örtlichen Partnern arbeiten. Privaten Nutzern empfehlen wir ebenfalls, ihre Feier mit örtlichen Betrieben auszurichten. Die haben wir eigens im Flyer für das Friedrich-Hempen-Haus aufgelistet. Zudem werden wir als Verein strengstens darauf achten, dass alle Abgaben und Gebühren geleistet werden.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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