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Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
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Entscheidung In Erfurt
Neuwahlen in Thüringen im April 2021 – MP-Wahl im März

NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Geht es hier nach Ammerfehn?

23.02.2018

Augustfehn Ob es nun „Ammerfehn“ heißen soll oder einen anderen Namen bekommt, steht noch nicht fest. Fest steht jedoch, dass die Planung des riesigen Baugebiets mit rund 300 Grundstücken nördlich der Bahn in Augustfehn und Hengstforde ein Mammutprojekt ist. Einmal mehr beschäftigte sich der Bau- und Planungsausschuss mit baurechtlichen Grundlagen für das etwa 30 Hektar große Gelände. Diesmal ging es insbesondere um Anregungen von Behörden, Vereinen und Bürgern.

Mehrere Bauabschnitte

In der Einwohnerfragestunde hatte ein kritischer Augustfehner unter anderem gefragt, ob eine moderate Entwicklung in der Baupolitik nicht besser sei als das Ausweisen eines so riesigen Baugebiets. Sowohl Bürgermeister Matthais Huber als auch Dörthe Meyer, stellvertretende Leiterin der Geschäftsstelle Oldenburg der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), betonten, dass das Baugebiet nicht in einem, sondern in mindestens fünf bis sechs Bauabschnitten in 10 bis 15 Jahren geschaffen werde, so wie es auch die Infrastruktur verkrafte. Eher als im Neubaugebiet „Wohnpark am Augustfehn-Kanal“, das die NLG ebenfalls vermarktet, soll der Endausbau der Straßen erfolgen. Meyer berichtete, dass man derzeit die neue Brücke über den Augustfehn-Kanal mit fehntypischen Aufbauten plane, die in Höhe der Friedenskirche entstehen solle. Über sie solle auch die Erschließung erfolgen. Geplant sei dort an der Stahlwerkstraße mindestens eine Fußgängerampel, vielleicht sogar eine reguläre Ampelanlage.

Insgesamt werde man fünf Zugänge zum Baugebiet schaffen, einen an der Stahlwerkstraße, einen an der Kastanienstraße, einen am Bahnweg und zwei an der Burgstraße. So würde sich der Verkehr auch entzerren. Die künftige hohe verkehrliche Belastung hatte unter anderem der Ortsbürgerverein Hengstforde kritisiert. Wie Meyer ferner sagte, werde die Barre-Brücke abgerissen und durch eine Fußgängerbrücke ersetzt.

Zu den zahlreichen Anregungen gehörte auch der Hinweis der Landwirtschaftskammer, dass der Flächenverbrauch zu hoch sei und eine Innenverdichtung sinnvoller wäre. Der Flächenverbrauch sei hoch, gestand Meyer, man schaffe jedoch ausreichend Ausgleichsflächen außerhalb und auch in der Gemeinde.

Zwei Bebauungspläne

Ein weiteres Thema in den Hinweisen war die Lärmbelastung durch Verkehrslärm und Gewerbebetriebe. Fest stehe bereits, dass ein Lärmschutzwall nördlich der Bahn gebaut werde, hieß es. Abschließend sei die Lärmproblematik nicht geklärt. Deshalb habe man zwei Bebauungspläne für das neue Baugebiet geschaffen, damit für den oberen Bereich die Planungen weiter gehen könnten.

Eine rege Diskussion entstand um den Namen Ammerfehn. Bürgermeister Matthias Huber erläuterte, dass man für das Wohngebiet, das auch in anderen Ammerland-Gemeinden und außerhalb des Landkreises vermarktet werden solle, einen aussagekräftigen Namen benötige. So sei der Kunstbegriff Ammerfehn entstanden. Ortsbürgervereine und viele Bürger hatten sich in den vergangenen Monaten gegen diese Bezeichnung ausgesprochen.

Entscheidung vertagt

Kontrovers wurde auch im Ausschuss diskutiert. Aus einer Vielzahl von Vorschlägen hatte die Verwaltung die Bezeichnungen Ammer-Wieke, An den Kämpen und Wohngebiet Augustfehn-Hengstforde favorisiert.

Während die SPD-Ratsherren Johann Hasselhorst und Björn Meyer Ammerfehn für einen innovativen Namen halten, sagte Renate Brandt (Grüne), dass ihr der Name anfangs nicht gefallen habe, ihr aber kein besserer eingefallen sei. Der Vorschlag von Karl-Hermann Reil (CDU) lautete An den Kämpen, während Frerich Wilken erläuterte, dass Kämpen ackerfähige Flächen seien, die am Rande eines Moores lägen und um Ackerflächen handele es sich hier nicht. Heiner Bruns (CDU) schlug eine Sitzungsunterbrechung vor, um sich abzustimmen. Das Ergebnis: Der Rat soll am 6. März über den Namen Ammerfehn entscheiden.

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Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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