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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wird die Ripken-Brücke in Augustfehn II neu gebaut?

28.08.2019

Augustfehn Ii Um eine sichere Zufahrt zum neuen Familienzentrum in Augustfehn II zu gewährleisten, könnte die Ripken-Brücke erneuert werden. Diese Empfehlung gab der Bau- und Planungsausschuss auf seiner Sitzung am Montagabend ab. Aber auch der Bau einer komplett neuen Brücke mit Anbindung an die Straße Neue Siedlung ist noch nicht vom Tisch.

Worum geht es?

Als es die Schule noch gab, fuhren die Schüler oft mit dem Rad in Richtung des Geländes. Bei den Kita- und Krippenkindern, die aus der gesamten Gemeinde kommen, ist davon auszugehen, dass sie von ihren Eltern mit dem Auto gebracht und abgeholt werden.

Was wurde bisher
gemacht
?

Die Gemeindeverwaltung hat auf der schmalen Straße Neue Siedlung und den Nachbarstraßen eine Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben. Diplom-Ingenieur Jan-Benedikt Schütter stellte die Ergebnisse im Ausschuss vor. Einzig am Knotenpunkt Uplenger Straße/Stahlwerkstraße erwartet er in den Spitzenzeiten eine sehr hohe Belastung.

Den Bereich am Familienzentrum sehe er in der Spitzenstunde dagegen unproblematisch. Als Parkplatz für die ankommenden Autos ist der ehemalige Sandplatz an der Schule angedacht, teilte Bürgermeister Matthias Huber auf Nachfrage mit.

Welche Variante wird
bevorzugt
?

Die Variante 1 sieht einen Neubau der Ripken-Brücke in Höhe der Neuen Straße in ausreichender Breite mit einem einseitigen Fußweg vor. Die Brücke wurde zuletzt 2005 bewertet und schnitt damals ausreichend ab. „Sie ist derzeit nicht in einem idealen Zustand“, erklärte Bürgermeister Matthias Huber.

Daneben wird von der Firma „Ist“ ein Ausbau der Straße Am Kanal zwischen Neue Straße und Neue Siedlung in mindestens sechs Metern Breite mit einem farblich abgesetzten, 1,25 Meter breiten Streifen an jeder Seite empfohlen, um Fußgängern und Radfahrern einen Schutzraum zu bieten.

Gibt es weitere Optionen?

Auch die Variante 3 wurde diskutiert. Hier wird ein Brückenneubau in Höhe der Neuen Siedlung empfohlen, um auf direktem Weg das Familienzentrum erreichen zu können. Eine Fußgängerampel wäre hier denkbar. Aufgrund möglicher Umwege geht das Unternehmen „Ist“ davon aus, dass ein Großteil der Radfahrer und Fußgänger weiterhin die Stahlwerkstraße an der Ripken-Brücke queren wird.

Die Variante 2 – die Straße Am Kanal von der Stahlwerkbrücke bis zur Neuen Siedlung wie in der Variante 1 auszubauen – wurde vom Ausschuss dagegen verworfen.

Welche Kosten werden veranschlagt?

Bei der Variante 1 (Neubau der Ripken-Brücke) beläuft sich das Vorhaben nach Kostenschätzungen auf etwa 975 800 Euro. Der Betrag von Variante 3 liegt bei circa 595 000 Euro. Hier fehlt in der Berechnung aber eine mögliche Verlegung der Bushaltestelle. Für eine Brücke (Neubau oder Erneuerung Ripken-Brücke) kann die Gemeinde einen Förderantrag im Programm Dorfregion Apen stellen. Bis zu 73 Prozent der Kosten könnten hier übernommen werden. „Es ist aber noch nicht klar, ob dieser überhaupt genehmigt wird“, erklärt Bauamtsleiter Peter Rosendahl.

Wofür sprechen sich die Parteien aus?

„Ich gehe davon aus, dass zwei Brücken so dicht beieinander nicht zu unterhalten sind“, sagte Björn Meyer (Gruppe SPD/CDU). „Die Infrastruktur mit zwei Brücken würde für mehr Kosten sorgen – und die können wir uns nicht leisten.“ Ähnlich sah es Dr. Gunnar Habben (Gruppe SPD/CDU): „Die erste Variante wäre sicherlich wirtschaftlicher.“ Die UWG bevorzugt dagegen den dritten Vorschlag. „Für mich ist diese Variante am sympathischsten“, sagte Frerich Wilken.

Wie geht es jetzt weiter?

Am 10. September soll die Anbindung Thema im Verwaltungsausschuss sein. Das letzte Wort hat aber der Gemeinderat (24. September). Will man die Anbindung 2020 noch umsetzen, dängt die Zeit aber gewaltig. Für eine Förderung muss die Verwaltung die Unterlagen bis zum zum 15. September einreichen, teilte Bauamtsleiter Peter Rosendahl mit.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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