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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Augustfehner Bahnhof soll 2021 barrierefrei werden

27.02.2019

Augustfehn Das Projekt „Barrierefreier Bahnhof Augustfehn“ und die Nordanbindung kommt langsamer voran als in der Gemeinde Apen erhofft. Nicht im nächsten Jahr, sondern (voraussichtlich) erst 2021 soll der Umbau zu einem behindertengerechten Bahnhofsgelände mit Zugang zum ehemaligen Dockgelände erfolgen. Das habe damit zu tun, so hieß es während der Sitzung des Aper Bau- und Planungsausschusses, dass die Deutsche Bahn für das Projekt ein zeitaufwendiges Planfeststellungsverfahren eingeleitet habe. Bereits im Dezember 2014 war die Gemeinde Apen ins Förderprogramm „Niedersachsen ist am Zug“ aufgenommen worden, über das das Augustfehner Millionenprojekt überhaupt möglich wird..

In der Aula der Aper Schule stellten Mitarbeiter der Deutschen Bahn und ihr Planer für dieses Vorhaben, Tobias Schirmer vom Ingenieurbüro Vössing in Hannover, erste Entwürfe vor. Diese waren mit den Besitzern des historischen und unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäudes und der Denkmalschutzbehörde abgestimmt worden.

Hergerichtet werden sollen auf einer Länge von jeweils 225 Meter neue Außenbahnsteige, die jeweils eine Höhe von 76 Zentimeter haben, so dass man künftig – wie es hieß – ohne Stufen aus (neuen) Zügen direkt auf den Bahnsteig gelangen könne. Notwendig sind an der eingleisigen Strecke im Bahnhofsbereich Augustfehn zwei Gleise, weil der Fehnort Zugkreuzung ist und sich hier Züge aus Richtung Ostfriesland und aus Richtung Oldenburg treffen.

In Höhe des Reisendenüberwegs (des jetzigen Übergang zum Gleis 2), der entfernt wird, soll eine Überführung mit Treppen und zwei Fahrstühlen entstehen. Diese Querung über die Gleise, die zur neuen, auf dem ehemaligen Dockgelände geplanten ÖPNV-Anlage führt, liegt über den Oberleitungen. Optimiert werden sollen auch die Zugänge zu den Gleisen, die Fahrgastanzeigen, eine neue Beleuchtung, neue Wetterschutzhäuser mit Sitzbänken und Infovitrinen und Kartenverkaufsanlagen sind ebenfalls geplant. Gebaut werden soll bei laufendem Reisebetrieb, ein Schienenersatzverkehr ist nicht geplant.

Bürger hatten sich in der Sitzung dafür ausgesprochen, dass eine zehn Meter hohe Stahlglaskonstruktion nicht zu dem denkmalgeschützten Bahnhof passe und die Treppen bei winterlicher Witterung kaum oder gar nicht genutzt werden könnten. Vielmehr solle man über eine Tunnellösung nachdenken. Beim Bau eines Geschäftshauses in unmittelbarer Nachbarschaft des Bahnhofs, das unterkellert wurde, habe man keine Grundwasserprobleme gehabt, so dass der Hinweis auf Grundwasserprobleme nicht akzeptabel sei.

Bürgermeister Huber verwies darauf, dass das Projekt keines der Gemeinde sei, sondern eines der Bahn, die plane, den Umbau bezahle und die Anlagen unterhalten werde. Politik und Verwaltung seien sehr froh, dass sich das Projekt auch aufgrund eigenen Engagements auf vielen Ebenen so gut entwickelt habe und man auch gute Infrastruktur erhalte für einen Bahnhalt mit wachsenden Fahrgastzahlen. Einsetzen wolle man sich dafür, so Huber, dass es künftig an beiden Gleisen Kartenverkaufsanlagen und Entwerter gäbe und dass nicht nur – wie geplant – an den Gleisen jeweils ein Unterstand, sondern mindestens noch ein weiterer geschaffen werden könne.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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